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Bernie Ecclestone äußert Verständnis für die Bedenkenträger.

Bernie Ecclestone äußert Verständnis für die Bedenkenträger. © Valdrin Xhemaj

Motorsport

Ecclestone entschuldigt sich indirekt für Bahrain-GP

Bernie Ecclestone hat sich indirekt für die geplante Durchführung des Großen Preises von Bahrain trotz der Unruhen in dem Königreich entschuldigt. Laut "welt.

Sakhir. t.de" hat der Geschäftsführer der Formel 1 einen Brief an mehrere humanitäre Einrichtungen in dem Inselstaat im Persischen Golf geschrieben. "Es ist eine große Schande, dass ich davon nicht schon vor September 2012 erfahren habe, als der Formel-1-Kalender erstellt wurde. Jetzt ist es zu spät, noch Änderungen an dem Kalender vorzunehmen", zitierte "welt.de" aus dem Schreiben.

Bislang hatten die politischen Auseinandersetzungen in dem Land für Ecclestone keine besonders große Rolle gespielt, obwohl sie seit zwei Jahren dort toben. Die Proteste der schiitischen Bevölkerungsmehrheit des Landes richten sich gegen das sunnitische Königshaus. Die Opposition fordert Reformen und die Freilassung von politischen Gefangenen. 2011 hatte das Rennen nach zweimaliger Ansetzung nicht stattgefunden. Im vergangenen Jahr hatte es erneut scharfe Kritik gegeben, es wurde aber gefahren.

Britische Politiker versuchten Ecclestone bereits zu einer kurzfristigen Absage zu bewegen. Die Februar-14-Koalition in Bahrain will Protestmärsche starten und versuchen, Straßen zu blockieren.

dpa


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