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Unions Sören Brandy feiert den 3:1-Auswärtssieg in Dresden mit den mitgereisten Fans.

Unions Sören Brandy feiert den 3:1-Auswärtssieg in Dresden mit den mitgereisten Fans. © Hendrik Schmidt

Fußball

Düsseldorf verpasst Zweitliga-Führung - FSV-Sieg

Absteiger Fortuna Düsseldorf hat den möglichen Sprung an die Tabellenspitze in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Trotz großer Überlegenheit verloren die Rheinländer gegen 1860 München mit 1:2 (1:1).

München. Das reichte freilich nicht, um die SpVgg Greuther Fürth vorübergehend von Platz eins zu verdrängen. Seine ersten Punkte in der neuen Saison fuhr der FSV Frankfurt durch ein 1:0 (1:0) gegen den VfL Bochum ein. Dynamo Dresden unterlag Union Berlin zum Auftakt des dritten Spieltages daheim klar mit 1:3 (0:3).

Für die Fortuna war es nach dem Pokal-Aus beim Amateurclub SC Wiedenbrück schon ein weiterer Rückschlag. "Wir sind betrübt und liegen ein Stück weit am Boden", sagte ein sichtlich echauffierter Trainer Mike Büskens. Dabei präsentierte sich sein Team gegen die ebenso aufstiegswilligen Münchner "Löwen" wesentlich agiler - und musste trotzdem zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Nach einem weiten Einwurf von Grzegorz Wojtkowiak war Benjamin Lauth zur Stelle (9. Minute) - schon der erste Torschuss reichte zur 1860-Führung.

Mit großem Einsatz kämpften sich die Büskens-Schützlinge zurück, erst ein Elfmeterpfiff leite aber den Ausgleich ein. Levan Kenia war im Strafraum zu Fall gekommen, der Niederländer Charlison Benschop verwandelte cool (37.). Mathis Bolly verpasste noch vor der Pause zweimal das mögliche Düsseldorfer 2:1 (38./45.). Auch anschließend waren die Fortunen dominant, doch wie aus dem Nichts trafen erneut die Gäste: Marin Tomasov (78.) veredelte einen Gegenangriff und sorgte für den zweiten 1860-Saisonerfolg. "Das war einer der hässlichsten Siege in der letzten Zeit", wusste Stürmer Lauth.

Dynamo Dresden enttäuschte nach zwei Remis zum Saisonauftakt gegen Union Berlin auf ganzer Linie. 45 Minuten lang standen die Sachsen komplett neben sich - und waren zum Schrecken von Coach Peter Pacult mit dem schnellen 0:3 noch gut bedient. Unkonzentriertheiten in der Defensive begünstigten die Tore von Sören Brandy (23.), Torsten Mattuschka (25.) und Damir Kreilach (37.); letzterer hätte kurz vor der Halbzeit per Freistoß gar das 0:4 erzielen können (43.). Die Rote Karte gegen Verteidiger Cheikh Gueye (46.) zerstörte die leisen Hoffnungen auf eine Aufholjagd rasch nach Wiederanpfiff, immerhin erzielte der Kroate Adam Susac (73.) noch den Ehrentreffer.

0:1 gegen Karlsruhe, 1:2 in München - für den FSV Frankfurt gab's in den ersten Punktspielen gar nichts zu holen. Das änderte sich gegen Bochum: Einen Pass von Matthew Leckie nahm Neuzugang Denis Epstein sehenswert mit und schoss nach neun Minuten zur Führung ein. Bochum hatte danach zwar mehr Spielanteile - die größeren Chancen aber nicht. Stattdessen verpasste Leckie nach einem Konter sogar einen möglichen zweiten Frankfurter Treffer (69.). Fünf Minuten vor Schluss sah Bochums Piotr Cwielong überdies noch Gelb-Rot. In der Nachspielzeit hielt FSV-Torwart Patric Klandt den Sieg fest, als er einen umstrittenen Foulelfmeter von Marcel Maltritz parieren konnte.

dpa


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