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Natalie Geisenberger erhielt die große Kristallkugel für den Gesamtsieg in der Weltcupwertung.

Natalie Geisenberger erhielt die große Kristallkugel für den Gesamtsieg in der Weltcupwertung. © Caroline Seidel

Rodeln

Doppelerfolge für deutsche Rennrodler beim Saisonfinale

Gleich zum Auftakt des letzten Weltcups schaffen die deutschen Rodler zwei Doppelerfolge. Für Tatjana Hüfner ist der Sieg in Winterberg der versöhnliche Abschluss einer schwierigen Saison. Olympiasieger Loch geht am Sonntag ins Finale.

Winterberg. Die deutschen Rennrodlerinnen haben ihre beeindruckende Saison mit einem Doppelerfolg abgeschlossen.

Europameisterin Tatjana Hüfner holte sich beim Saisonfinale in Winterberg den Sieg vor ihrer teaminternen Rivalin Natalie Geisenberger. Nach einem schwachen ersten Lauf stellte die als Gesamtsiegerin bereits feststehende Geisenberger im zweiten Durchgang einen Bahnrekord auf, kam aber nicht mehr an der starken Hüfner vorbei. Das gute deutsche Ergebnis zu Beginn des letzten Weltcups rundeten die Europameister Toni Eggert/Sascha Benecken mit ihrem Erfolg bei den Doppelsitzern ab.

"Ich glaube, jetzt können wir beruhigt in den Sommer gehen. Und das ist auch bitter notwendig, weil die Luft auch irgendwann raus ist", sagte Benecken. Das Rodel-Duo aus Thüringen landete deutlich vor Tobias Wendl/Tobias Arlt aus Bayern, die bereits vorher als Weltcup-Gesamtsieger festgestanden hatten. Obwohl die beiden im ersten Lauf von dem Blitzlicht eines Fotografen geblendet wurden, stellten sie einen Bahnrekord auf. "Wer auch immer das war, soll sich bitte in die Ecke stellen und schämen", sagte der wütende Eggert. Robin Geueke und David Gamm wurden auf ihrer Heimbahn Fünfte.

Für Hüfner war der Erfolg in Winterberg der gelungene Abschluss einer anfangs schwierigen Saison. Die 32-Jährige war nach einer Achillessehnenverletzung ohne wirkliche Vorbereitung in den Rodel-Winter gestartet und hatte in einigen Rennen geschwächelt. "Wer hätte schon gedacht, dass ich diese Saison überhaupt so gut abschließe?", sagte die Thüringerin, die in der Gesamtwertung noch auf den dritten Rang kletterte.

dpa


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