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Ohne große Emotionen lässt Kimi Räikkönen die Siegerehrung über sich ergehen.

Ohne große Emotionen lässt Kimi Räikkönen die Siegerehrung über sich ergehen. © Jens Buettner

Motorsport

Der "Iceman" siegt und ist ganz der Alte

Auf dem Weg zu seinem ersten Formel-1-Sieg seit über drei Jahren wollte Kimi Räikkönen einfach nur in Ruhe gelassen werden. "Das will ich nicht wissen", fauchte der Finne via Boxenfunk, als ihm der Vorsprung auf den zweitplatzierten Fernando Alonso durchgesagt wurde.

Abu Dhabi. Wenig später, als ihn das Team in der zweiten Safety-Car Phase beim unglaublichen Großen Preis von Abu Dhabi aufforderte, alle vier Reifen auf Temperatur zu halten, konterte der für seine wortkarge Art bekannte und berühmte Räikkönen: "Ja, ja, ja, ja. Das mache ich die ganze Zeit."

Die Reifen hielt er heiß, er selbst blieb cool. Nach dem Ausfall von Pole-Mann Lewis Hamilton nutzte er die Chance, auf die Räikkönen seit seiner Rückkehr zu dieser Saison gewartet hatte. Im Aufenthaltsraum vor der Siegerehrung blieb der 33-Jährige einen Moment stehen und schaute ungläubig, dass es nun soweit war und er seinen ersten Sieg seit dem 30. September 2009 und seinen 19. insgesamt feierte. Sechsmal hatte er es in dieser Saison schon aufs Podest geschafft. Wer aber glaubte, Räikkönen, der jüngst seinen Lotus-Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat, würde nach seinem Sieg vor Freude übersprudeln, der irrte. Auf die Frage, was in ihm vorgehe, antwortete der Weltmeister von 2007: "Nicht viel. Es gibt keinen Grund jetzt rumzuhüpfen."

dpa


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