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Darmstadts Trainer Dirk Schuster wird beim Spiel gegen den FC Köln auf alte Freunde treffen.

Darmstadts Trainer Dirk Schuster wird beim Spiel gegen den FC Köln auf alte Freunde treffen. © Marius Becker

Fußball

Darmstadt gegen Köln: Schuster trifft auf alte Freunde

Nach vier Spielen ohne Sieg hofft der SV Darmstadt 98 in der Fußball-Bundesliga endlich wieder auf einen Erfolg. Am Freitagabend empfangen die "Lilien" den auswärtsstarken 1. FC Köln. 98-Trainer Dirk Schuster wird viele bekannte Gesichter treffen.

Darmstadt. Das Freitagabend-Spiel der Fußball-Bundesliga wird für Dirk Schuster auch zu einem Wiedersehen mit lauter alten Bekannten. Der Trainer des SV Darmstadt 98 spielte früher zwei Jahre lang für den 1. FC Köln.

Später, zum Ausklang seiner Karriere, traf er beim österreichischen Club Admira Wacker Mödling auch noch auf den heutigen FC-Coach Peter Stöger. "Er war ein sehr guter Mittelfeldspieler, immer für einen tödlichen Pass gut", sagte Schuster dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Er war dafür nicht der Allerschnellste. Aber er war auch neben dem Platz ein sehr lustiger Vogel, er hatte immer ein paar Sprüche in der Pipeline."

Schuster ist ein guter Zeitzeuge dafür, wie positiv sich der 1. FC Köln zuletzt entwickelt hat. Zu seiner Zeit von 1997 bis 1999 stieg der dreimalige deutsche Meister zum ersten Mal aus der Bundesliga ab und verpasste in der Saison darauf den sofortigen Wiederaufstieg. "Sportlich sind das leider weniger gute Erinnerungen", sagte er. "Auch die Trainer haben sich damals die Klinke in die Hand gegeben: Peter Neururer, Lorenz-Günther Köstner, Bernd Schuster, Ewald Lienen. Aber das waren zwei lehrreiche Jahre. Vor allem im Umgang mit den Medien habe ich da viel gelernt - auch für meine Zeit als Trainer."

Was sein früherer Mitspieler Stöger sowie Sportdirektor Jörg Schmadtke in den vergangenen Jahren aus dem FC gemacht haben, nötigt Schuster "viel Respekt" ab. "Sie lassen Kontinuität walten, arbeiten total unaufgeregt und ziehen ihren Stiefel durch. Das war in Köln nicht immer so", sagte er. Mit Blick auf Stöger fügte er noch hinzu: "So wie er als Fußballer aufgetreten ist, mit ein bisschen Schmäh, aber auch viel Akribie, so ist er jetzt auch als Trainer."

dpa


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