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Der verletzte Spanier Alberto Contador stand am Start der 7. Giro-Etappe.

Der verletzte Spanier Alberto Contador stand am Start der 7. Giro-Etappe. © Daniel Dal Zennaro

Radsport

Contador nimmt trotz Verletzung 7. Giro-Etappe in Angriff

Spitzenreiter Alberto Contador wird trotz seiner Schulterverletzung am Freitag die 7. Etappe des Giro d'Italia bestreiten. Das teilte sein Team Tinkoff Saxo vor dem Start des 264 Kilometer langen Tagesabschnitts von Grosseto nach Fiuggi mit.

Grosseto. Die Gesamtsieg-Ambitionen des Spaniers hatten am Donnerstag einen Dämpfer erlitten, nachdem Contador beim Massensprint in Castiglione della Pescaia 300 Meter vor dem Ziel in einen von einem Zuschauer ausgelösten Sturz verwickelt worden war. Dabei hatte er sich die linke Schulter ausgekugelt.

"Ich bin aufgestanden und habe sie instinktiv wohl wieder zurück ins Gelenk geführt. Ich hatte aber Angst, dass es ein Schlüsselbeinbruch ist, weil ich noch nie einen hatte", erklärte Contador dem Internet-Anbieter "cycling.news". Der Verdacht bestätigte sich nicht. Doch Contadors angeschlagene Schulter bleibt nun ein Risiko. "Als wir vor dem Podium standen, ist die Schulter dann noch einmal herausgesprungen", berichtete der Spanier und gab zu: "Es hat ganz schön wehgetan. Ich hoffe nur, es passiert nicht noch einmal".

dpa


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