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Das Wetter ist in Austin das größte Problem der Piloten.

Das Wetter ist in Austin das größte Problem der Piloten. © Srdjan Suki

Motorsport

Chaos-Qualifikation droht vor möglicher WM-Entscheidung

Den Ausfall des zweiten Trainings am Freitag nahmen die Formel-1-Piloten noch relativ gelassen. Beim Kampf um die besten Startplätze wird's aber ernst. Fällt die K.o.-Runde aus, könnte sie Sonntag nachgeholt werden. Auch die weiteren Szenarien sind geregelt.

Austin. Der Formel 1 droht in der Qualifikation zum möglicherweise WM-entscheidenden Großen Preis der USA ein Wetterchaos. Schlimmstenfalls könnten die Ausläufer des Hurrikans "Patricia" dazu führen, dass die K.o.-Ausscheidung an diesem Samstag nicht stattfinden kann.

Geplant ist sie für 13.00 Uhr Ortszeit (20.00 UHR MESZ). Sollte sie ausfallen, könnte sie am Sonntagvormittag nachgeholt werden. Sollte aber auch dann an Rennfahren auf dem Circuit of the Americas nicht zu denken, der Start des 16. WM-Laufs um 14.00 Uhr Ortszeit (20.00 Uhr MEZ) aber doch möglich sein, würde die Startaufstellung gemäß Artikel 36.2. des Technischen Reglements nach den Ergebnissen des zuletzt stattgefundenen Trainings ermittelt.

Dabei hat Lewis Hamilton Glück. Bis vor knapp zwei Jahren, als die persönlichen Startnummern eingeführt wurden, standen in solchen Fällen die Fahrer in der Reihenfolge ihrer Nummern auf dem sogenannten Grid. Für Hamilton, der auf die ihm als Weltmeister 2014 zustehende 1 des Titelverteidigers verzichtet und stattdessen die 44 gewählt hatte, hätte das bedeutet, dass nur noch vier Fahrer hinter ihm gestartet wären. Die restlichen 15 Piloten hätten allesamt vor ihm gestanden. Auch Nico Rosberg, der die 6 auf seinem Silberpfeil hat.

Nun aber würde im Fall der Fälle nach dem Ergebnissen des letzten Trainings gefahren werden. Wenn auch nicht so weit hinten, müsste sich Hamilton dennoch auf einen Aufholjagd einstellen, will er an diesem Sonntag am Ende des Großen Preises seinen dritten WM-Titel feiern.

Im Freien Training am Freitagmorgen wurde er Fünfter, Rosberg erster. Sebastian Vettel hatte es auf Platz sechs geschafft. Die zweite eineinhalbstündige Einheit hatte wegen schweren Regens und eines Gewitters abgesagt werden müssen. Der Start des Rettungshubschraubers war bei diesen Bedingungen nicht möglich gewesen. Und ohne die Einsatzgarantie des Notfall-Helikopters darf auch kein Rennwagen auf die Strecke.

dpa


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