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Anton Gavel (M.) und der FC Bayern gewannen das erste Finalspiel bei den Brose Baskets Bamberg.

Anton Gavel (M.) und der FC Bayern gewannen das erste Finalspiel bei den Brose Baskets Bamberg. © Daniel Löb

Basketball

Bayern beenden Bamberger Heimserie - "Klares Ziel vor Augen"

So euphorisch wie beim entscheidenden Sieg in Berlin fiel der Jubel nicht aus, die Erleichterung war den Basketballern des FC Bayern München aber durchaus anzumerken.

Bamberg.  Mit einem 84:73 (44:38) hat der Titelverteidiger die erste Final-Partie bei den Brose Baskets Bamberg gewonnen. 

Vor der zweiten Partie am Mittwoch (20.00 Uhr) führt das Team von Trainer Svetislav Pesic in der Best-of-five-Serie mit 1:0 und hat damit den so wichtigen Heimvorteil auf seiner Seite. "Ich habe ein klares Ziel vor Augen. Ich möchte zum zweiten Mal in Folge mit dieser Mannschaft Meister werden", erklärte Spielmacher Heiko Schaffartzik nach dem Auftakterfolg bei den Oberfranken.

Bamberg hatte zuvor nicht nur alle 21 Bundesliga-Spiele zu Hause gewonnen, sondern war auch auswärts in den Playoffs bislang ohne Niederlage geblieben. Bester Werfer bei den Gastgebern war Spielmacher Brad Wanamaker, der trotz seiner 15 Zähler lange nicht ins Spiel fand. 

Für den Meister leisteten erneut die großen Spieler einen wichtigen  Anteil. Vladimir Stimac war mit 16 Punkten der Topscorer, auch Dusko Savanovic (14) und John Bryant (12) trugen entscheidend zum ersten  Sieg im Finale bei. "Stimac gibt der Mannschaft sehr, sehr viel. Seine Offensivrebounds tun dem Gegner richtig weh. Das ist psychologisch extrem wichtig für uns", sagte Schaffartzik. Bryce  Taylor steuerte zusätzlich 14 Zähler für die Gäste bei.

Titelverteidiger Bayern zeigte sich von den Strapazen der Halbfinalserie gegen ALBA Berlin unbeeindruckt und holte einen 2:7-Rückstand zu Beginn der Partie schnell auf. Es entwickelte sich ein offensiver Schlagabtausch im ersten Viertel.

Danach wurden die Münchner in der Defensive stärker und ließen im zweiten Abschnitt nur zehn weitere Punkte zu. Durch starke Reboundarbeit, vor allem am offensiven Brett, konnte sich die Pesic-Truppe Stück für Stück absetzen und mit sechs Zählern Vorsprung in die Pause gehen.

Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel führten die Bayern zu Beginn des Schlussabschnitts gar mit neun Zählern. Bamberg kämpfte um den Anschluss, doch dank Dreipunktewürfen von Savanovic, Nihad Djedovic und Schaffartzik blieb die Führung des Titelverteidigers bestehen. FCB-Kapitän Taylor brachte mit fünf Punkten am Ende die Entscheidung.

Vor dem zweiten Duell haben die Münchner den wichtigen Heimvorteil inne. In vier von fünf direkten Duellen mit den Brose Baskets ging das Pesic-Team als Sieger vom Feld. Zu Hause ist der Titelverteidiger in den Playoffs noch ungeschlagen.

dpa


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