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Thomas Müller und Co. wollen die Fans mit Toren erwärmen.

Thomas Müller und Co. wollen die Fans mit Toren erwärmen. © Sven Hoppe

Fußball

Bayern-Ziel: Achtelfinale und Gruppensieg

5:0 gegen Zagreb, 5:1 gegen Arsenal: Die Münchner Tormaschine lief in den ersten zwei Champions-League-Heimspielen richtig heiß. Im 100. Königsklassen-Heimspiel soll das gegen Piräus wieder so sein.

München. Mit einem klaren Ziel geht der FC Bayern München am Abend in sein 100. Champions-League-Heimspiel.

Der deutsche Fußball-Rekordmeister möchte gegen Griechenlands Topclub Olympiakos Piräus nicht nur das Achtelfinalticket lösen, sondern als Zugabe auch den Gruppensieg vorzeitig perfekt machen. "Darum kämpfen wir", kündigte Trainer Pep Guardiola an.

AUSGANGSLAGE: Bayern und Piräus führen die Gruppe F vor den letzten zwei Spieltagen mit jeweils neun Punkten vor dem FC Arsenal und Dinamo Zagreb (je 3) an. Ein Unentschieden in der Münchner Arena würde dem Spitzenduo den gemeinsamen Einzug in die K.o.-Runde einbringen. Aber die Bayern wollen mehr. "Wir haben den Anspruch, unbedingt gewinnen zu wollen und Erster in der Gruppe zu werden", sagte Torwart Manuel Neuer. Da die Bayern schon das Hinspiel in Piräus mit 3:0 gewinnen konnten, wäre ihnen Platz eins bei einem Heimsieg aufgrund des dann gewonnenen direktes Vergleichen mit Olympiakos nicht mehr zu nehmen.

HEIMSTÄRKE: Im eigenen Stadion sind die Bayern eine Macht. Mit 5:0 fertigte der Bundesliga-Tabellenführer Dinamo Zagreb ab, gegen den FC Arsenal gab es zuletzt ein 5:1. Bei jedem der Siege in den letzten sechs Pflichtspielen in der Allianz Arena schossen Thomas Müller und Co. mindestens vier Tore. Auch diesmal soll den 70 000 Zuschauern wieder richtig warm ums Herz werden. "Wir wollen ein gutes Spiel für die Fans machen", kündigte Abwehrspieler Holger Badstuber an.

PERSONAL: Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von David Alaba. Der Österreicher hatte sich beim 3:1-Sieg gegen den FC Schalke 04 am Wochenende am linken Fuß verletzt. "Die Verletzung ist nicht groß", sagte Guardiola. Am Montag setzte Alaba mit dem Training aus. Sein Ausfall wöge schwer, weil auch Juan Bernat noch nicht wieder fit ist. Guardiola hätte keinen Spezialisten mehr für die Position des linken Verteidigers. "Wir haben andere Lösungen, aber nicht mehr mit dem linken Fuß", sagte der Spanier. Rafinha hieße die mögliche Option.

PIRÄUS: Olympiakos kann in der griechischen Liga bislang mit einer 100-Prozent-Bilanz aufwarten: Zehn Spiele, zehn Siege (28:4 Tore). Das 0:3 gegen die Bayern im Hinspiel war die einzige Niederlage in den letzten 23 Pflichtspielen. Die Griechen überraschten auch mit einem 3:2-Sieg in London gegen den FC Arsenal. "Olympiakos ist auswärtsstark. Eine einfache Sache wird es sicherlich nicht", meinte Neuer. Guardiola erwartet einen "abwartend" agierenden Gegner, dem er Defensivqualitäten und eine Stärke bei Freistößen und Eckbällen bescheinigte. Trotzdem glauben die Bayern fest an ihren Erfolg. Diesen Anspruch habe man "immer intus", erklärte Badstuber.

dpa


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