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Leverkusens Trainer Roger Schmidt stimmt seine Spieler auf das Spiel gegen Lazio Rom ein.

Leverkusens Trainer Roger Schmidt stimmt seine Spieler auf das Spiel gegen Lazio Rom ein. © Marius Becker

Fußball

Bayer vor Millionen-Spiel: "90 Minuten voll reinhauen"

Bayer Leverkusen steht vor einem 20-Millionen-Euro-Spiel. Im Playoff-Rückspiel zur Champions League muss die Werks-Elf gegen Lazio Rom ein 0:1 aus dem Hinspiel aufholen. Trainer Roger Schmidt gibt sich zuversichtlich.

Leverkusen. Bayer Leverkusen geht selbstbewusst und laut Kapitän Lars Bender "voller Zuversicht" in das Playoff-Rückspiel gegen Lazio Rom.

Um den Einzug in die Gruppenphase der Champions League noch zu schaffen, muss der Fußball-Bundesligist in der BayArena aber den 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel vor einer Woche in Rom wettmachen.

"Für uns macht dieses Ergebnis keinen großen Unterschied. Unser Ansatz ist immer, viel Druck auszuüben, sehr aktiv zu sein und trotzdem auch defensiv gut zu stehen", sagte Trainer Roger Schmidt, der seine Taktik nicht vom Gegner abhängig machen will. "Ich bin der festen Überzeugung, dass das die beste Spielweise ist, Tore zu schießen und zu verhindern. Wir wollen uns am Ende gegen Lazio durchsetzen."

Bei Lazio fehlen unter anderem Weltmeister Miroslav Klose und Kapitän Lucas Biglia, was für Schmidt aber kein Vorteil sein muss. "Lazio hat einen gute Mannschaft auch in der Breite. Sie können das kompensieren", sagte er. Er selbst plant wieder mit Kyriakos Papadopoulos in der Innenverteidigung. Sollte Leverkusen der Einzug in die Königsklasse nicht gelingen, würde der Club in dieser Saison als weiterer deutscher Vertreter in der Europa League spielen.

Für Bender ist das aber keine Option. "Wir haben das ganze Jahr habe man hart und intensiv dafür gearbeitet, in die Champions League zu kommen. Das Spiel ist unsere letzte Chance, das zu schaffen, und wir werden uns 90 Minuten voll reinhauen", betonte der Nationalspieler. Bender baut dabei auch auf die Unterstützung der Fans in der mit 28 000 Zuschauern ausverkauften BayArena. Bereits im vergangen Jahr habe man dort tolle Heimspiele abgeliefert: "Es geht um unser großes Ziel. Wir haben daheim immer tollen Fußball gezeigt und wollen die Arena erneut zu einer Festung machen."

dpa


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