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Maximilian Kleber (r) war bei den Bayern mit 20 Punkten Topscorer.

Maximilian Kleber (r) war bei den Bayern mit 20 Punkten Topscorer. © Matthias Balk

Basketball

Bamberg und Bayern mit klaren Siegen

Die Favoriten geben sich in der Basketball Bundesliga bislang keine Blöße. Vor allem Bamberg ist den meisten Clubs der Liga weit voraus. ALBA Berlin muss dagegen Schwerstarbeit verrichten.

München. Titelverteidiger Brose Bamberg und Herausforderer Bayern München haben am zweiten Spieltag der Basketball Bundesliga klare Siege gefeiert. Die Bamberger kamen bei den Löwen Braunschweig zu einem 96:48-Kantersieg und feierten damit ebenso ihren zweiten Erfolg wie die Bayern.

Die Münchner setzten sich im Derby gegen s.Oliver Würzburg mit 90:77 durch. Den zweiten Sieg im zweiten Spiel gab es auch für ALBA Berlin. Die Berliner hatten beim Aufsteiger Science City Jena aber viel Mühe und liefen lange einem Rückstand hinterher. Am Ende setzte sich der Favorit aber mit 77:73 durch.

Einen Fehlstart legten dagegen die Fraport Skyliners hin. Nach der klaren Niederlage zum Auftakt in Bamberg mussten sich die Frankfurter auch bei den Telekom Baskets Bonn mit 60:74 geschlagen geben.

Für die Bamberger war die Partie in Braunschweig nicht mehr als eine bessere Trainingseinheit. Schon zur Pause lag der große Favorit auf den Titel mit 22 Punkten vorne und baute die Führung danach immer weiter aus. Bester Werfer bei den Franken war Darius Miller mit 16 Punkten. Insgesamt trafen gleich fünf Spieler der Gäste zweistellig. "Heute hat es sehr gut zusammengepasst", sagte Bambergs Kapitän Elias Harris "telekombasketball.de". "Die Tiefe unseres Kaders ist sicherlich ein Plus".

Die Bayern hatten bei der Heimpremiere von Coach Sasa Djordjevic mit Würzburg etwas mehr Mühe. Erst im dritten Viertel konnten sich die Gastgeber vor den Augen von Uli Hoeneß und Ex-Coach Svetislav Pesic entscheidend absetzen. Nationalspieler Maxi Kleber glänzte gegen seinen Ex-Club mit 20 Punkten.

"Mit meiner Leistung bin ich natürlich zufrieden", sagte Kleber. "Wir haben aber noch zu viele leichte Fehler gemacht." Trainer Djordjevic sah ebenfalls noch Steigerungsbedarf. "Wir haben über weite Strecken eine gute Leistung gezeigt, aber nicht konstant über 40 Minuten. Daran müssen wir arbeiten."

ALBA hatte in Jena viel Mühe, vor allem, weil der frühere Berliner Julius Jenkins eine starke Leistung zeigte. Trotz 19 Punkten konnte Jenkins die Heimniederlage der Thüringer aber nicht verhindern. "Wir müssen unsere Aufgaben 40 Minuten erfüllen, nicht nur 37 oder 38", sagte der US-Routinier enttäuscht.

dpa


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