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David West und Tyler Hansbrough von den Indiana Pacers blocken eine Aktion von Dirk Nowitzki 8L9:

David West und Tyler Hansbrough von den Indiana Pacers blocken eine Aktion von Dirk Nowitzki 8L9: © Larry W. Smith

Basketball

Bärte bleiben dran: Rückschlag für Nowitzki und "Mavs"

Dirk Nowitzki muss auf die ersehnte Rasur warten. Mit dem deutlichen 78:103 gegen die Indiana Pacers kassierten die Dallas Mavericks nach zuletzt drei Siegen nicht nur einen Rückschlag im NBA-Playoffrennen.

Dallas. Durch das Verpassen einer ausgeglichenen Bilanz werden auch die Bärte beim finster dreinblickenden Nowitzki sowie mehreren Teamkollegen wie Chris Kaman oder Vince Carter weiter sprießen. "Sie haben uns in den Hintern getreten", sagte Nowitzki. "Es kümmert mich nicht, ob sie nicht wollten, dass wir uns rasieren oder nicht - sie sind das bessere Team."

Erst wenn Dallas gleich viele Siege und Niederlagen auf dem Konto hat, soll die Gesichtsbehaarung fallen. Der mit Freikarten ausgestattete Friseur von Nowitzkis Mitspieler O.J. Mayo musste seiner Profession nicht nachgehen.

"Wir wurden ausradiert", erklärte auch Cheftrainer Rick Carlisle ernüchtert. Mit 35 Siegen bei 37 Niederlagen verharrt Dallas auf dem zehnten Platz im Westen der nordamerikanischen Basketball-Profiliga. Achter bleiben die Los Angeles Lakers (37:36) trotz des 103:113 bei den Milwaukee Bucks vor Utah Jazz (36:36).

"Wir haben gegen ein Team verloren, das in allen Bereichen tiefer und besser besetzt ist", stellte Nowitzki fest. Mit 21 Punkten war der 34 Jahre alte Würzburger bester Werfer der Mavericks. Mayo (7) und Carter (14) konnten sich dagegen zu selten gegen die starke Defensive der Pacers behaupten. "Es war ein toller Sieg. Es war wirklich stark, gegen ihre ebenso große Intensität anzukommen, gerade in ihrer Halle", sagte Paul George, der 24 Punkte für Indiana erzielte.

Mangelnden Kampfgeist konnte man den Texanern nicht vorwerfen, wohl aber fehlende Konstanz. Ein schwaches drittes Viertel brachte Dallas um den möglichen vierten Sieg nacheinander. Nowitzki und Co. gerieten mit 17 Punkten in Rückstand und erholten sich trotz der Unterstützung der 20 000 Zuschauer im American Airline Center nicht mehr. "Das Reboundspiel war ein Probleme für uns", meinte Coach Carlisle. In der Offensive landeten nicht einmal 39 Prozent der Feldwürfe im Korb. Die Pacers festigten mit dem 46. Saisonsieg den zweiten Platz im Osten.

Zehn Spiele in der regulären Saison bleiben den Mavericks noch, um zum 13. Mal in Serie einen Playoff-Platz zu ergattern. Bereits am Samstag kann in eigener Halle gegen die Chicago Bulls Boden gut gemacht werden. Am kommenden Mittwoch geht es dann zum Rivalen Los Angeles Lakers. Deren Star Kobe Bryant verließ nach der Niederlage in Milwaukee die Halle wegen einer Fußverletzung auf Krücken. Auch der früher mit Nowitzki für Dallas zaubernde Spielmacher Steve Nash plagt sich mit einer leichten Verletzung herum.

Die Siegesserie der Miami Heat war am Mittwoch gerissen. Nach 27 Siegen nacheinander verlor der Meister bei den Chicago Bulls 97:101. Damit verpasste Miami den NBA-Rekord der Los Angeles Lakers. Die Kalifornier hatten in der Saison 1971/72 insgesamt 33 Partien in Serie gewonnen.

dpa


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