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Marco Reus ist bereit für den Kick in London.

Marco Reus ist bereit für den Kick in London. © Bernd Thissen

Fußball

BVB nimmt Kurs auf das Viertelfinale

Das Achtelfinal-Rückspiel bei Tottenham Hotspur ist das bereits 14. Saisonspiel von Borussia Dortmund in der Europa League. Dennoch sprüht das Team vor Tatendrang. "Wir sind noch erstaunlich frisch. Das stimmt zuversichtlich", sagte Kapitän Hummels.

London. Borussia Dortmund geht nach dem 3:0 vor einer Woche als Favorit in das Achtelfinal-Rückspiel der Europa League bei Tottenham Hotspur. Die wichtigsten Aspekte der Partie:

PERSONAL: Sven Bender und Ilkay Gündogan blieben daheim in Dortmund. Bender muss aufgrund einer Muskelverletzung passen. Für ihn dürfte - wie schon beim 2:0 gegen Mainz - Sokratis in der Innenverteidigung spielen. Gündogan klagt weiter über die Folgen einer Fußprellung. Sein Part im zentralen Mittelfeld könnte Nuri Sahin einnehmen. Der Einsatz von Erik Durm ist wegen einer Prellung fraglich. "Alle anderen sind fit", sagte Trainer Thomas Tuchel.

AUSGANGSLAGE: Nach dem souveränen 3:0 im Hinspiel vor einer Woche steht für den BVB die Tür Richtung Viertelfinale weit offen. "Eine bessere Ausgangslage kann man sich kaum wünschen. Wir können nicht leugnen, dass wir Favoriten sind. Aber wir wissen auch, dass wir für das Viertelfinale noch hart arbeiten müssen. Es wäre hilfreich, wenn wir ein schnelles Tor erzielen", sagte BVB-Kapitän Mats Hummels. Ähnlich sah es Tuchel: "Das Schöne am Hinspiel war unsere Leistung. Das ändert aber nichts an unserer Herangehensweise. Wir brauchen die nächste Topleistung, um eine Runde weiter zu kommen."

HISTORIE: Einen solchen Vorsprung hat der Revierclub in seiner langen Europa-Pokalgeschichte erst einmal verspielt. In der Saison 1987/88 ging der BVB im Achtelfinale des UEFA-Cups nach dem 3:0 im Heimspiel mit 0:5 beim FC Brügge unter. Der heutige BVB-Torwarttrainer Wolfgang de Beer und Stadionsprecher Norbert Dickel standen damals im Team. "Ich habe drei Tage später geheiratet. Meine Mitspieler sind dennoch alle gekommen", scherzte de Beer in London.

dpa


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