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Edmontons Starspieler Leon Draisaitl schiebt nach dem Aus Frust.

Edmontons Starspieler Leon Draisaitl schiebt nach dem Aus Frust. © Chris Carlson

Eishockey

Aus für Draisaitl in den NHL-Playoffs

Die Edmonton Oilers verlieren das entscheidende siebte Spiel in den NHL-Playoffs in Anaheim. Für Leon Draisaitl endet eine überragende NHL-Saison. Jetzt soll es bei der Heim-WM in Köln weitergehen.

Anaheim. Der Traum vom Stanley-Cup-Finale ist für NHL-Star Leon Draisaitl zumindest in dieser Saison vorbei. Durch die 1:2-Niederlage seiner Edmonton Oilers im entscheidenden siebten Playoff-Viertelfinalspiel waren die Anaheim Ducks für den Kölner trotz einer überragenden Saison Endstation.

"Der Unterschied war lediglich ein Treffer", sagte Draisaitl nach dem Aus. Vorbei ist die Spielzeit für den 21 Jahre alten Ausnahmespieler allerdings noch nicht. Draisaitl kündigte in den vergangenen Wochen bereits häufiger an, dass er bei einem Ausscheiden aus den Playoffs die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in seiner Heimatstadt Köln verstärken will. Für das Team von Bundestrainer Marco Sturm würde Draisaitl wahrscheinlich erst zum letzten Vorrundenspiel am Dienstag gegen Lettland auflaufen können.

Vorher muss Draisaitl allerdings das Aus verdauen. "Sehr schade", merkte er an. Dennoch war seine dritte Spielzeit in Nordamerika seine mit Abstand beste Runde. Aktuell steht er mit 16 Playoff-Punkten (sechs Treffer und zehn Vorlagen) noch auf Platz zwei des Scorer-Rankings. Mit 29 Toren und 44 Assists glänzte er bereits in der Hauptrunde. Vergleiche mit der NHL- und Oilers-Legende Wayne Gretzky werden bereits gezogen. "Ich sehe mich nicht in dieser Kategorie. Wirklich nicht", entgegnete der Nationalspieler.

Korbinian Holzer kann dagegen mit den Anaheim Ducks noch auf den Titelgewinn hoffen. Auch wenn der Verteidiger am Mittwoch nicht zum Einsatz kam, steht er mit dem Team aus Kalifornien in der Runde der letzten Vier. Gegner im Kampf um das Stanley-Cup-Finale sind ab Freitag die Nashville Predators.

Tom Kühnhackl hat sogar die Chance auf die Titelverteidigung. Ohne den Landshuter gewannen seine Pittsburgh Penguins im siebten Match bei den Washington Capitals 2:0 und treffen im Halbfinale ab Samstag (Ortszeit) auf die Ottawa Senators. Washingtons Ersatztorhüter Philipp Grubauer könnte dagegen wie Draisaitl zur Heim-WM nach Köln reisen. Auch Capitals-Topstar Alex Owetschkin dürfte die russische Nationalmannschaft bei der WM verstärken.

dpa


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