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ALBA's Reggie Redding zieht am Oldenburger Dominic Lockhart vorbei.

ALBA's Reggie Redding zieht am Oldenburger Dominic Lockhart vorbei. © Oliver Mehlis

Basketball

ALBA erreicht Halbfinale - Bonn braucht noch einen Sieg

ALBA Berlin hat nach den Brose Baskets aus Bamberg als zweites Team das Playoff-Halbfinale in der Basketball-Bundesliga erreicht. Der Hauptstadtclub machte mit dem 87:77 (42:40) gegen die EWE Baskets Oldenburg ebenfalls einen 3:0-Sieg im Viertelfinale perfekt.

Berlin. Die verletzungsgeplagten Niedersachsen hielten bis zum dritten Viertel gut mit, mussten sich am Ende aber klar geschlagen geben. Bei ALBA überzeugte Clifford Hammonds mit 16 Punkten, Casper Ware war mit 20 Zählern bester Werfer von Oldenburg.

"Es ist egal, wer jetzt kommt. Es ist wichtig, dass wir ein Tag zum Erholen haben", sagte Hammonds. Die Berliner treffen im Halbfinale auf den Sieger des Duells zwischen dem FC Bayern und den Fraport Skyliners aus Frankfurt, die Münchner führen mit 2:1.

In ihrer Viertelfinal-Serie sind die Telekom Baskets Bonn gegen ratiopharm Ulm ebenfalls nur noch einen Sieg vom Sprung ins Halbfinale entfernt. Die Rheinländer gewannen die dritte Partie mit 99:95 (47:44).

Flügelspieler Angelo Caloiaro trumpfte mit 17 Zähler als bester Scorer der Bonner auf. "99 Punkte sind einfach zu viel. Wir müssen aggressiver sein, damit die Serie am Sonntag nicht zu Ende ist", sagte Ulms Center Ian Vougioukas bei "beko-bbl.tv". Der Grieche überragte mit 27 Zählern. Die vierte Partie findet am Sonntag in Ulm statt. Der Gewinner des Duells bekommt es mit dem topgesetzten Bamberg zu tun. Zuletzt stand Bonn 2009 unter den Top Vier, damals hieß der Viertelfinalgegner ebenfalls Ulm.

Im insgesamt vierten Playoff-Duell feierte Berlin über seinen Lieblingskontrahenten Oldenburg das vierte Weiterkommen. Um auch den Sprung ins Endspiel zu schaffen, muss sich der Vorjahresfinalist allerdings deutlich steigern. Obwohl Oldenburg nach den Verletzungen der Leistungsträger Julius Jenkins, Nemanja Aleksandrov, Philipp Neumann und Maurice Stuckey nur noch zehn Akteure zur Verfügung standen, tat sich Berlin wie in den vorigen Partien über weite Strecken schwer. Erst gegen Ende des dritten Viertels setzte sich ALBA langsam ab, ging mit einer Acht-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt und ließ den müden Gegner nie gefährlich aufkommen.

dpa


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