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Rouven Schröder.

Rouven Schröder. © Carmen Jaspersen/Archiv

Fußball

Werder Bremen hofft auf Rückkehr zur Normalität

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hofft vor dem Spiel beim VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr) auf die Rückkehr zur Normalität. "Wir sind davon überzeugt, dass an diesem Spieltag nichts passieren wird.

Bremen. Dies strahlen wir als Führung auch vor der Mannschaft aus", sagte Werders Sportdirektor Rouven Schröder am Donnerstag.

Allerdings ist auch für den Ex-Profi klar, dass die Clubs nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können. "Die Antennen sind ausgefahren. Jeden berührt dieses Thema. Jeder macht sich Gedanken, wie es weitergeht. Aber wir dürfen uns davon nicht beeinflussen lassen", kommentierte Schröder. "Der Fokus liegt am Samstag um 15.30 Uhr auf dem Fußball."

Der Spieltag am Wochenende wird laut Schröder einen "neuen, wichtigen Erfahrungswert" für die kommenden Partien bieten. "Es wäre ein großer Gewinn, wenn der Spieltag normal läuft und wir uns über Tore freuen würden", sagte der Sportdirektor.

Nach Angaben von Werder-Trainer Viktor Skripnik hat keiner seiner Spieler eine psychologischen Betreuung erbeten. "Sie unterhalten sich darüber in der Kabine. Natürlich kann man nicht abschalten, aber ich hoffe, dass es mit der Zeit besser wird", sagte der Ukrainer, der keine Änderungen im üblichen Tagesablauf vor der Partie plant.

Sportlich muss Skripnik auf Theodor Gebre Selassie verzichten. Der Tscheche leidet weiterhin an den Folgen einer Gehirnerschütterung aus dem Augsburg-Spiel. Obendrein wird Ulisses Garcia ausfallen. "Er hat Probleme mit dem Knie", teilte der Coach mit.

dpa


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