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Fußball

Werder Bremen: Schröder erklärt die Pizarro-Lüge

Werder Bremens Sportdirektor Rouven Schröder hat das lange öffentliche Dementi vor der Verpflichtung von Claudio Pizarro mit einer Notlüge erklärt. Der Fußball-Bundesligist bestritt bis kurz vor dem Transfer ein Interesse am Angreifer, holte den ehemaligen Stürmer des FC Bayern München dann allerdings doch zum dritten Mal an die Weser.

Bremen. "Vielleicht könnte man es als Notlüge bezeichnen. Aber Sie können sich darauf verlassen, dass es nicht die Regel bei uns ist und im Fall Pizarro praktisch ein Notfall war", erklärte Schröder im Interview des "Weser-Kurier" (Donnerstag).

Die Bremer Verantwortlichen hatten Sorge, dass Pizarro in der Sommer-Vorbereitung Dauerthema geworden wäre, auch im Hinblick auf den vorhandenen Kader. "Wenn wir da nur einen Funken drangelassen hätten, dann hätten wir auch unserer Mannschaft das Gefühl gegeben: Ganz ehrlich, so ganz zufrieden sind wir mit euch nicht", sagte Schröder. Pizarro unterschrieb am Montag einen Einjahresvertrag bei den Hanseaten. Der erfolgreichste ausländische Bundesliga-Stürmer (176 Tore in 383 Partien für Werder und dem FC Bayern) spielte bereits von 1999 bis 2001 und von 2008 bis 2012 bei den Bremern.

dpa


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