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Ein Team müsst ihr sein: Die Frauen des SC Langenhagen sind mit einem Auswärtssieg in die neue Saison gestartet.

Ein Team müsst ihr sein: Die Frauen des SC Langenhagen sind mit einem Auswärtssieg in die neue Saison gestartet.
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Volleyball

Volleyballerinnen des SC Langenhagen starten erfolgreich in die neue Saison

Der SC Spelle-Venhaus war bislang nicht unbedingt der Lieblingsgegner des SC Langenhagen, zum Auftakt in die Regionalliga-Saison gab es einen 3:1-Auswärtssieg.

Volleyball. Was man bei einem Spaziergang vor dem ersten Saisonspiel so alles finden kann. Zum Beispiel einen Glücks-Cent. „Der lag vor der Halle und wurde dann erst einmal in die Hosentasche gesteckt“, sagte Trainer Clas-Ole Widderich. Scheint geholfen zu haben, denn beim SC Spelle-Venhaus, nicht gerade ihr Lieblingsgegner in der Vergangenheit, sind die Frauen des SC Langenhagen in der Regionalliga Nordwest mit einem 3:1 (22:25, 25:23, 27:25, 25:23)-Erfolg in die Spielzeit gestartet.

„Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir gegen diesen Gegner noch nie gewonnen“, sagte Widderich. Vor allem angesichts der personellen Voraussetzungen hatte er diesmal ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. „Krankheitsbedingt gab es kurzfristig drei Absagen, sechs Spielerinnen haben insgesamt gefehlt. Bei der Abfahrt waren wir nur noch zu acht, berichtete der Trainer. „Aber die Mannschaft hat sich dann richtig reingekniet.“

Es lief längst nicht alles rund bei den Langenhagenerinnen, die mehrmals einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Etwa im vierten Durchgang, als es zeitweise schon sechs Zähler Abstand waren. Unter anderem über die starke Mitte mit Frauke Schmidt und Paulina Dutkiewicz-Ras habe die Mannschaft aber immer wieder Akzente setzen können. „Und die letzten Punkte in den Sätzen haben wir immer fehlerfrei gespielt“, sagte Widderich.

Eine Auftaktniederlage gab es derweil für den SCL II, der in der Verbandsliga 3 das Derby bei der GfL Hannover II mit 0:3 (19:25, 25:27, 14:25) verlor. „Auch wenn das Ergebnis anders aussieht, ist es meistens eng gewesen“, sagte SCL-Spielerin Nadine Matzat. „Vielleicht hat uns zum Schluss der Mut gefehlt.“ Das galt vor allem für den zweiten Satz, als die Langenhagenerinnen zwischenzeitlich bereits mit zehn Punkten vorn gelegen hatten.

Von Dirk Herrmann


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