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Hannovers Trainer Daniel Stendel beobachtet das Spiel.

Hannovers Trainer Daniel Stendel beobachtet das Spiel. © Rainer Jensen/Archiv

Fußball

Stendel-Einstand bei Hannover 96 macht Mut für Abschied

Unter Trainer-Novize Daniel Stendel scheint sich Hannover 96 mit Anstand aus der Fußball-Bundesliga verabschieden zu können. Der abgeschlagene Tabellenletzte fühlte sich nach dem 2:2 bei Hertha BSC als moralischer Sieger.

Berlin. "Es freut mich, dass wir uns mit dem Punkt belohnt haben", erklärte der Nachfolger von Thomas Schaaf nach seinem geglückten Bundesliga-Debüt: "Wir wollen bis zum Ende weiter für positive Schlagzeilen sorgen."

Innerhalb einer Woche ist dem bisherigen U 19-Trainer eine Stimmungsänderung geglückt - auch wenn der Abstieg nach dem nächsten Spieltag endgültig feststehen könnte und Stendel nach seinem Sechs-Spiele-Einsatz wieder ins zweite Glied rückt. "Der Trainer hat neuen Schwung reingebracht. Er hat uns gesagt, wir sollen mutig nach vorne spielen", lobte Stürmer Kenan Karaman den Interimscoach.

Stendel lebte seinen Spielern an der Außenlinie die lange Zeit vermisste Dynamik vor: Immer in Bewegung feuerte der 42 Jahre alte Ex-Stürmer seine Spieler unermüdlich an. Davon profitierten vor allem der Ex-Berliner Manuel Schmiedebach und der polnische Stürmer Artur Sobiech, die bei Schaaf außen vor waren. "Wir wollen aus den nächsten Partien das Beste rausholen und den Fans etwas zurückgeben", sagte Sobiech, der ebenso wie der überragende Schmiedebach traf.

dpa


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