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GETEILTES LEID: Zwei Läuferinnen hüpfen in das  Matschloch.

GETEILTES LEID: Zwei Läuferinnen hüpfen in das Matschloch.© Jan Philipp Eberstein

Hannover

Steelman: Tritanen verteidigen Titel

Ein prächtiges Wetter für den "Steelman" auf der Bult - genau richtig für Wasserbomben aus dem Publikum. Nicht die einzige Verrücktheit an diesem Tag.

Hannover. Sonnenschein, angenehme zehn bis zwölf Grad - es hätte wesentlich schlimmer kommen können für die 1513 Teilnehmer (Rekord) des „Steelman“ Sonntag auf der Galopprennbahn in Langenhagen. Bult-Chef Gregor Baum und sein Sohn David brachten die Läufer um 11 Uhr auf Trab - per Startschuss für die Neun- und 18-Kilometer-Strecke.

Bei der zweiten Auflage des Cross-Adventure-Laufes gabs eine besonders feucht-fröhliche Aktion. Zuschauer durften an zwei Stationen des Hindernis-Parcours 5000 Wasserbomben auf die Läufer werfen. „Ich habe drei davon voll auf den Magen bekommen“, beklagte sich Steve Kehl hinterher mit einem Augenzwinkern.

Er konnte es verschmerzen. Durch seinen dritten Platz über die 18-Kilometer (zwei Runden) sicherte er sich wie im Vorjahr den Titel des „Tritanen“, der aus der Gesamtwertung aus Marathon, Maschsee-Triathlon und Steelman hervorgeht.

Auch Mandy Krause ist nach ihrem Sieg über die 18 Kilometer erneut Tritanin. Zweite wurde Sandra Wallenhorst. „Der Ironman ist nichts gegen diese Quälerei“, übertrieb Hannovers Ex-Triathlon-Star ein wenig. Bei den Männern siegte Christian Wiese über die lange Strecke vor Dirk Schwarzbach und Kehl.

Ein Traumergebnis gabs auf der kurzen Neun-Kilometer-Strecke. Vier Monate nach der Geburt ihres dritten Kindes Josefine gewann Gwendolyn Mewes den Frauen-Lauf in 47:10 Minuten. Etwa sechs Minuten schneller unterwegs war ihr Mann Jörg Kleinholz-Mewes. Nachdem er als Sieger das Ziel erreicht hatte, lief er neben der Strecke zurück, um seine Frau auf den letzten Metern anzufeuern. Was für ein Doppelsieg für Familie Mewes!

DAN/sl


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