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WASSER-ACTION :Am Wochenende gastiert die Kanu-Polo-Bundesliga wieder am Nordufer des Maschsees.

© Florian Petrow

Kanu-Polo

Spritziger Kampf um Play-offs

Sechs Fragen und Antworten zum Kanu-Polo am Nordufer am Wochenende:

Hannover. Worum gehts?

Um den Start in die Rückrunde der Kanu-Polo-Bundesliga. Der Spieltag streckt sich über zwei Tage (Samstag und Sonntag). Die Bundesliga wird aufgrund der weiten Fahrwege im Turnier-System an wenigen Wochenenden im Jahr ausgespielt. Für die kleinere Damenliga ist es schon der letzte Spieltag vor den Play-offs. Für die Männer steht in Hannover der vorletzte Spieltag an.

Was ist Kanu-Polo überhaupt?

Ein spritziger Teamsport. Eine Mischung aus Handball und Wasserball, nur mit Kanu. Gespielt wird in Einer-Kajaks, fünf gegen fünf. Ein Spiel geht über zweimal zehn Minuten. Wer mehr Tore wirft, gewinnt. Die Zeit für einen Angriff beträgt 60 Sekunden.

Wo und wann gehts los?

Alle Partien werden auf zwei Spielfeldern (eins für die Damen, eine für die Herren) vor dem Nordufer ausgetragen. Die Begegnungen finden Samstag von 8.30 Uhr bis 18 Uhr, am Sonntag von 8.30 Uhr bis etwa 15 Uhr statt.

Wer macht aus Hannover mit?

In der Herren-Bundesliga tritt der RSV Hannover an. Der Verein ist Ausrichter des Turniers. Die Kanu-Gemeinschaft List startet in der Frauen-Bundesliga.

Was haben die Teams aus Hannover vor?

Die RSV-Herren beendeten die Hinrunde auf Platz fünf von zwölf. Auch dank Talent Finn Schaeper, der mit 17 Treffern auf Platz zwei der Schützenliste steht. Die ersten acht Teams qualifizieren sich für die Play-offs. Der Rest muss in die Play-downs. Für den RSV (zurzeit 19 Punkte) ist sogar noch Platz drei (23) in Reichweite. Bei den Damen (insgesamt acht Teams) geht es in Hannover schon um die beste Platzierung in den Play-offs, die im August ausgetragen werden. Die KG List liegt auf dem fünften Rang (neun Punkte). Wenn es ideal läuft, ist noch Platz vier (13) drin. „Wir wollen noch möglichst viele Punkte holen, um uns eine gute Ausgangsposition zu verschaffen“, sagt KG-Spielerin Heidi Seksts, die auch im Organisationsteam des Spieltages mitwirkt.

Was kostet der Spaß für den Zuschauer?

Gar nichts. Der Zutritt am Nordufer ist an beiden Veranstaltungstagen frei.


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