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Können sich auf ihre Fans verlassen: Die Shooters treffen in Berlin auf Albas Reserve.

Können sich auf ihre Fans verlassen: Die Shooters treffen in Berlin auf Albas Reserve.
© CHRIS

Basketball

Shooters wollen die Klasse halten

Sie wollen nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben in der 1. Regionalliga, die Basketballer des TSV Neustadt. Die Shooters haben sich verstärkt und einen sechsstelligen Etat. Topscorer Solomon Sheard hat den Verein jedoch verlassen.

Basketball. Die Nummer eins in der Region sind die TSV Neustadt temps Shooters schon länger. Aufgestiegen in die 1. Regionalliga der Männer sind sie nun auch. Doch wenn am Sonntag um 15 Uhr die neue Spielzeit mit der Partie bei Alba Berlin II beginnt, wollen sich die Shooters nicht auf dem Erreichten ausruhen. „Wir wollen langsam wachsen, sind aber für alles offen. Wenn das in Neustadt machbar ist, würden wir auch in der 2. Liga Pro B auflaufen“, blickt Teammanager Jan Gebauer in die Zukunft.

Vor der Premiere in der neuen Liga stapelt Gebauer aber zunächst tief. „Wir wollen diese Saison ohne Zittern über die Runden kommen und schnell die Punkte gegen den Abstieg holen“, sagt er. Die Neuverpflichtungen sprechen allerdings eine andere Sprache.

Mehr als ein Dutzend neuer Namen stehen auf der Meldeliste, der von Solomon Sheard fehlt dagegen. „Unsere finanziellen Vorstellungen lagen zu weit auseinander“, sagt Gebauer, der nun gleich zwei Neue für die Angriffsmitte hat. Aus Itzehoe kam der 2,11-Meter-Mann Mayika Lungongo, Jakob Ryan Marvin hat den einen Ausländer-Platz inne. Da hatten die Shooters Glück, dass Xavier Dante Williams im August noch seinen deutschen Pass bekommen hat. „Sonst hätten wir nur einen von beiden verpflichten können.“ Mubarak Salami, Riesentalent aus Rendsburg, Jandell Hersisia aus Osnabrück, Georgios Tyrekidis (Königs Wusterhausen) und Scharfschütze Rishi Kakad, der in der vergangene Saison die Hannover Korbjäger kurz vor deren Rückzug aus der 1. Regionalliga verlassen und in Ibbenbüren angeheuert hatte, sind die weiteren Verpflichtungen.

Gebauers Etat für die Liga ist damit auf rund 100 000 Euro gestiegen. „Dreimal so viel wie in der 2. Regionalliga. Aber dennoch gibt es kaum Gegner, die weniger ausgeben als wir“, weiß Gebauer. Finanzielle Größe bedeutet aber nicht zwingend auch spielerische Stärke. Für die Shooters spricht indes das Umfeld. „Wir haben uns einen guten Ruf erarbeitet. Die Leute kommen gern“, sagt Gebauer.

Und einen guten Eindruck haben die Shooters auch bei ihren bisherigen Testspielgegnern hinterlassen. „Da finden fast alle, dass wir ein echt krasses Team zusammenhaben und bestimmt unter die Top drei kommen“, sagt Gebauer. Testspiele gegen die direkten Konkurrenten haben die Shooters aber wohlweislich vermieden. Und so können sie die Albatrosse in Berlin am Sonntag vielleicht überraschen. Ob es dann Punkte gegen den Abstieg oder doch für einen Topplatz werden, müssen die weiteren Partien zeigen.

Auch für die Männer des TSV Stelingen steigt zum Start eine Premiere: das erste Spiel in der Bezirksliga. Als Zweiter der Bezirksklasse profitierten sie davon, dass in der Liga darüber ein weiterer Platz frei wurde. Nun steht ihnen gleich die längste Reise bevor: Zum Auftakt geht es am Sonntag (15 Uhr) zum RV Hoya.

Richtung Westen müssen sich auch die Frauen des TSV Neustadt orientieren. Sie wurden von der Ost- in die West-Staffel der Oberliga versetzt. „Froh sind sie darüber aber nicht“, sagt Neustadts Abteilungsleiter Gebauer. Denn nun stehen viele Fahrten nach Bremen und Osnabrück an. Die Staffel ist mit nur sieben Teams zumindest quantitativ schwächer besetzt. „Qualitativ ist sie aber stärker“, meint Gebauer.

Zum Start bleiben die Neustädterinnen allerdings zu Hause und treten gegen einen Leidensgenossen an. Auch die Linden Dudes II mussten in die West-Staffel wechseln. Beginn in der Halle der Michael-Ende-Schule ist am Sonnabend um 17 Uhr

Von Matthias Abromeit


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