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Der sitzt: Scorpion Jeffrey Keller überwindet Torwart Lukas Müller zum 1:0. Foto: Petrow

Eishockey

Scorpions im Derby-Glück

Dieses Derby ging erst am Ende klar an die Hannover Scorpions: Die Mannschaft von Trainer Lenny Soccio besiegte in der Eishockey-Oberliga im „Bruderduell“ die ESC Wedemark Scorpions mit 5:2 (2:2, 1:0, 2:0).

Hannover. Ansatzweise beendete Soccios Team damit auch den in dieser Saison zwischenzeitlich aufgekommenen Mythos, wonach der ESC aus Mellendorf ein Angstgegner sei. „Ich hatte zwischendurch etwas Sorgen. Aber ich bin froh, dass das Spiel vorüber ist und wir die drei Punkte haben“, sagte Soccio, dessen Team Probleme mit der körperlichen Präsenz der Wedemärker hatte. Florian Proske, Torhüter vom Kooperationspartner Kassel Huskies, war aber ein starker Rückhalt.

Vor 1084 Zuschauern in der Eishalle Langenhagen hielten die Gäste die Partie vor allem in den ersten 20 Minuten ausgeglichen. Die jeweiligen Führungen von Jeffrey Keller (6.) und Alexander Carpenter (11.) egalisierten die ESC-Torjäger Brett Beebe (9.) und Michael Budd (16.). Igor Bacek (25.) sowie Christoph Koziol (47., 56.) sorgten für den 5:2-Endstand. „Wir haben ein tolles Spiel gesehen. Wir freuen uns, dass wir die Klasse halten und keine Play-downs spielen müssen“, sagte ESC-Trainer Dieter Reiss. Schon vor dem Spiel war die Rettung sicher gewesen.

Die Hannover Indians gewannen derweil beim Hamburger SV mit 5:1 (3:0, 1:0, 1:1). Dennis Arnold (13.), André Gerartz (15.) und Artur Grass (18.) trafen im ersten Drittel für den ECH, Dennis Schütt (31.) erhöhte. Den HSV-Treffer von Constantin Koopmann (47.) beantworte Lukas Valasek (49.) mit seinem Tor zum Endstand. hg


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