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Zwei sind besser als gar keiner: Die Aligser Alexander Franz (links) und Ruben Peters kommen sich bei der Annahme in die Quere.

Zwei sind besser als gar keiner: Die Aligser Alexander Franz (links) und Ruben Peters kommen sich bei der Annahme in die Quere.
© Bork

Volleyball

SF Aligse verlieren das erste Heimspiel

Sportfreunde Aligse setzen die Heimpremiere in der 3. Liga West gegen den TuS Mondorf in den Sand und gehen vor etwas mehr als 200 Zuschauern baden

Volleyball. Das hatten sie sich komplett anders vorgestellt bei den Sportfreunden Aligse. Zur Heimpremiere in der 3. Liga West gab es eine klare Niederlage gegen den Aufsteiger TuS Mondorf. Mit 0:3 (23:25, 21:25, 25:27) mussten die Gastgeber alle Punkte dem Gegner überlassen, und das nach Ansicht von Kapitän Marten Ahlborn auch völlig zu Recht.

„Wenn man nicht mit 100 Prozent in so ein Spiel geht, dann reicht es eben auch in der 3. Liga nicht“, konstatierte er. „Wir sind anscheinend mit der Einstellung reingegangen, dass es gegen einen Aufsteiger von alleine geht.“ Und auch wenn alle drei Sätze recht knapp endeten, für Ahlborn waren die Aligser vor geschätzt etwas mehr als 200 Zuschauern („Da sind wir mehr gewohnt, aber es ist nachvollziehbar aufgrund unseres Werdeganges.“) nur im dritten Satz nah dran. „Vom Gefühl her auf dem Feld war in den ersten beiden Sätzen nicht die Präsenz da“, sagte er.

Gleichzeitig spielte der Aufsteiger aus der Nähe von Münster, der mit Ilja Wiederschein einen 98-fachen früheren deutschen Nationalspieler auf der Zuspielposition in seinen Reihen hat, stark auf und machte den Aligsern das Leben immer wieder schwer. „Wir haben es in der Annahme nicht gut hinbekommen“, sagte Ahlborn. Und auch die Aufschlagstärke, beim 3:0 vor Wochenfrist in Hürth noch eine der Stärken der Gallier, konnte nicht mit ins Heimspiel hinübergerettet werden. „Aufschlag und Annahme gewinnen das Spiel“, zitierte Ahlborn eine Volleyball-Weisheit. Und verlieren es eben auch, wenn es nicht gut läuft.

Nach den ersten beiden Abschnitten stellten die Aligser um. Christian Franz, der zum zweiten und vorerst letzten Mal den abwesenden Headcoach Harald Thiele vertrat, beorderte Marc Prinzhorn auf die Zuspielposition, und die SFA waren fortan etwas besser in der Partie. „Ich habe bis zum 24:23 im Dritten gesagt, wir packen das noch“, sagte Ahlborn. „Den Satz hatten wir auf der Hand.“ Doch es folgten zwei leichte Fehler, und Abschnitt drei ging mit 27:25 doch noch an die Gäste.

„Ich hoffe, das war ein Warnschuss zur rechten Zeit“, sagte der Kapitän. Dass man es dem Gegner derart einfach mache, dürfe sich nicht wiederholen. Doch deshalb in Depression verfallen? „Auf keinen Fall“, sagte Ahlborn. „Da haben wir schon ganz andere Niederlagen mitgemacht.“ Und auch Franz blieb optimistisch: „Wir machen jetzt weiter“, sagte er.

Von Ole Rottmann


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