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Rugby: Derby-Sieg für Hannover 78

Im Derby vor rund 600 Zuschauern gabs für Germania List eine ärgerliche 18:19-Niederlage gegen Hannover 78. „Wir haben die erste Hälfte total dominiert, danach sind wir panisch geworden, es ist eigentlich nicht zu erklären“, sagte Germanias Coach Duaine Lindsay.

Hannover. Den Listern fehlte die nominelle dritte Sturmreihe, bei den Gästen fielen kurzfristig noch Florian Weber (Rücken), Nicolas Müller (Nasenbeinbruch) und Guillermo Cattaneo (Kreuzbandriss) aus – dafür war das Niveau ordentlich, wenngleich es viele technische Schnitzer gab. 78 begann mit einem Versuch von Pascal Grabig (18), dann kam Germania mit dem starken Hendrik Meyer. 13:7-Führung zur Pause.

Für 78 gefiel in der Verteidigung ein Mann, der sogar unter Wasser Beton anrühren kann: David Matemu aus Namibia tackelte resolut, der 29-jährige Profi-Taucher ist beispielsweise im Einsatz, wenn Stauseen zu reparieren sind. Auch ihm hatte es 78 zu danken, dass nach dem Versuch zum 7:18 von Meyer nicht alle Dämme brachen. Das Team von Trainer Torsten Schippe antwortete mit zwei Versuchen, dann war der Jubel groß. „Kompliment vor allem an unsere jungen Stürmer, sie haben toll gekämpft“, betonte Schippe.


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