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Pferdefreunde: Dschungelcamperin Tanja Tischewitsch und Bachelor Paul Janke. Foto: Dröse

Bult

Renntag mit Hüten und Ascot-Flair - hier Fotos

Nieselregen, den ganzen Tag. Very british. Aber irgendwie passend zum Ascot-Renntag auf der Bult mit viel England-Flair. Kopfbedeckung lag auf der Galopprennbahn voll im Trend. Nicht nur aus modischer Sicht.

Langenhagen. Es geht um Pferdesport. Aber auch um Hüte. Und Promis. Und die gab es zuhauf.

„Oh Mann, ist der schön“, schrie Marietta (23) aus Garbsen und hob ihr Smartphone hoch über die Profifotografen, die sich vor ihr drängelten. Gerade war Paul Janke (33) seinem knallgelben Bentley entstiegen und drehte sich auf dem Roten Teppich ins rechte Licht. „Paaaaul“, rief da von hinten Tanja Tischewitsch (25), „guuut siehst Du aus.“ Die Stewardess aus Döhren hat denselben Manager wie der Diplom-Kaufmann aus Hamburg – aus beiden sind Showgrößen geworden. Der Bachelor fliegt morgen zu CD-Aufnahmen nach New York, die „Dschungelcamp“-Dritte ist nach Köln gezogen, vermisst „meine Mama, meine Freunde und den Maschsee“.

Ascot-Renntag auf der Bult, da trafen sich die Stars und Sternchen in Langenhagen und standen Spalier, um sich von den Gastgebern Gregor Baum (49, Rennvereinspräsident) und Jan Laubrunn (46, Geschäftsführer Audi-Zentrum) begrüßen zu lassen. Hannovers Köln-Export Marvin Linke (23) war mit „Unter Uns“-Schauspielkollege Timothy Boldt (24) gekommen, erzählte, dass er „natürlich schon bei meinen Eltern in Döhren war“ und „immer noch eine Wohnung hier hat“. Das frühere ZDF-Nacht-Gesicht Annika de Buhr (43) verriet, dass es in zwei Monaten was zu erzählen gibt: „Fernsehen. Moderation. Dauerhaft. Öffentlich-rechtlich.“ Mehr durfte sie nicht sagen.

Als am späten Nachmittag die Wolken immer weitertropften, flossen auch bei Renate Häcker die Tränen. Tränen des Glücks, der Rührung – und der Trauer. Häckers Pferd Wild Chief aus dem Stall Fürstenhof hatte gerade überlegen das mit 70 000 Euro dotierte Gruppe-II-Rennen (Großer Audi-Preis) mit viereinhalb Längen Vorsprung vor Felician gewonnen. Ein Triumph, den Häckers kürzlich verstorbener Mann nicht mehr miterleben konnte. Die Witwe trug schwarz und weinte hemmungslos, als die Nationalhymne bei der Siegerehrung erklang.

Siegreiter Alexander Pietsch fand es „überraschend, wie lässig wir gewonnen haben“. Wild Chief war Chef im grünen Ring. Auf dem Podest gratulierte Star-Gast Verona Pooth mit Küsschen. „Schon witzig, sie live im Arm zu haben, man kennt sie ja nur aus dem Fernsehen“, grinste Pietsch.

Lange Gesichter bei Trainer Andreas Wöhler und Jockey Eduardo Pedroza. Ihr Top-Favorit Full Rose tauchte ab.


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