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Schiedsrichter Martin Petersen geht verletzt.

Schiedsrichter Martin Petersen geht verletzt.© Friso Gentsch

Fußball

Polizei ermittelt gegen Feuerzeug-Werfer in Osnabrück

Die Polizei Osnabrück hat Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen den unbekannten Feuerzeug-Werfer im Osnabrücker Fußballstadion eingeleitet. "Ein Tatverdächtiger konnte bislang noch nicht ausgemacht werden", teilte Polizeisprecherin Mareike Kocar am Dienstag mit.

Osnabrück. Wegen des Feuerzeug-Wurfs, der Schiedsrichter Martin Petersen am Kopf traf, musste am Montagabend das DFB-Pokalspiel zwischen dem VfL Osnabrück und RB Leipzig beim Stand von 1:0 abgebrochen werden.

Von Petersen, der inzwischen das Krankenhaus verlassen hat, liegt bisher keine Strafanzeige vor. Das bestätigte die Polizeisprecherin auf Anfrage. "Er hat drei Monate Zeit für einen Strafantrag", sagte Kocar. Verzichtet der Unparteiische auf einen Strafantrag, könnte das Verfahren eingestellt werden. Derzeit laufen die Ermittlungen, die die Polizei von Amtswegen aufgenommen hat, nach eigenen Angaben "auf Hochtouren".

Die Szenekundigen Beamten Fußball (SKB) werten derzeit externes und internes Videomaterial aus. Zudem werden aktuell die Spuren auf den geworfenen Gegenständen gesichert. Die Polizei bittet zudem Zeugen, die Hinweise zu der Wurfattacke im Stadion geben können, sich zu melden. Auch privates Filmmaterial sollte zur Verfügung gestellt werden.

dpa


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