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Andreas Toba am Pferd.

Andreas Toba am Pferd. © Lukas Schulze/Archiv

Turnen

Olympia-Turner Toba feiert nach 316 Tagen sein Comeback

Andreas Toba hat 316 Tage nach seiner schweren Verletzung in Rio de Janeiro ein erfolgreiches Comeback am Pauschenpferd gefeiert. "Ich bin total glücklich und habe mich nach der Übung unglaublich gefreut", schilderte der Turner aus Hannover seine Gefühle, nachdem er für seinen Verein TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau zum Auftakt der 2. Bundesliga an seinem Spezialgerät geturnt hatte.

Berlin/Hannover. Bei Olympia hatte Toba nach einem Kreuzbandriss am Boden trotz Schmerzen am Pauschenpferd weitergeturnt und dem deutschen Team den Finaleinzug ermöglicht. Für seinen Kampfgeist wurde er mit zahlreichen Ehrungen bedacht.

Die Kampfrichter gaben ihm bei seinem Comeback 13,75 Punkte für seinen sauberen Vortrag mit dem Schwierigkeitsgrad 5,3. Damit steuerte der deutsche Mehrkampfmeister von 2016 vier Score-Punkte zum 65:16-Auftakterfolg gegen den TuS Vinnhorst aus seiner Heimatstadt Hannover bei. Im Vorjahr hatte Schwäbisch Gmünd wegen des Ausfalls seines Leistungsträgers die 1. Bundesliga nicht halten können, gilt nun aber als erster Anwärter für die Rückkehr in die Deutsche Turnliga.

Dennoch bleibt Toba nach drei schwierigen Knie-Operationen zurückhaltend. "Es war zwar nur ein kleiner erster Schritt, aber für mich ein sehr wichtiger. Ich liebe diesen tollen Sport", sagte er am Sonntag.

Vor dem Turnfest, bei dem er Star der Eröffnungsveranstaltung war, hatte Toba zugegeben, dass er nach seiner dritten Operation sogar ans Karriereende gedacht habe. "Gerade im Krankenhaus habe ich mir tatsächlich öfter überlegt, ob ich aufhören sollte", sagte der 26-Jährige.

dpa


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