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Florian Tolksdorf (rechts) und die Empelde Maddogs sind ihren Gegnern den entscheidenden Schritt voraus.

Florian Tolksdorf (rechts) und die Empelde Maddogs sind ihren Gegnern den entscheidenden Schritt voraus.
© Zehrfeld

Inline-Skaterhockey

NRIV-Cup geht an die Empelde Maddogs

Mit nur sechs Feldspielern siegen die Calenberger zum Abschluss der Regionalliga Nord. Einen Tag später sichern sie sich den Pokaltriumph.

Empelde. Das vergangene Wochenende ist für die TuS Empelde Maddogs überaus erfolgreich verlaufen. Mit nur sechs Feldspielern glückte ein 5:3 (1:1, 2:2, 2:0) in der Regionalliga Nord, am Folgetag gab es den Sieg im NRIV-Pokal.

Im letzten Punktspiel bei den Holtenau Huskies agierten die Maddogs von Beginn an defensiv. Mit Kontern war das Team dadurch immer wieder gefährlich. Der gut aufgelegte Goalie Tjark Hirscher entschärfte zudem diverse brenzlige Situationen. Es blieb lange eine ausgeglichene Partie, Spielertrainer Ken Uplegger besorgte die Führung. Im Mitteldrittel erzielte Florian Tolksdorf mit einem Alleingang über das gesamte Feld das 2:1 und später auch das 3:3. Erneut Tolksdorf und Maximilian Kretschmer sicherten den Sieg. „Der Teamgeist hat bei allen gestimmt“, sagte Kretschmer.

Einen Tag später ging es im Finalturnier um den NRIV-Pokal. In der ersten Partie bezwangen die ERC Wunstorf Lions die Hannover Hurricanez mit 6:2. Es folgte ein klares 4:1 der Empelder über die Hannoveraner. „Allerdings hatten wir den Gegner zu leicht genommen“, sagte Uplegger. Sein Team agierte teilweise konfus, nicht mal die Führung durch Tibor Pudziow sorgte für Sicherheit. Erst im zweiten Drittel steigerten sich die Calenberger langsam. Drei Tore zwischen der 27. und 29. Minute durch Schmoock, Sebastian Steller und Pudziow sicherten den Erfolg.

Der Pokalsieg entschied sich schließlich im letzten Spiel gegen die Wunstorfer, das weitgehend ausgeglichen war. Die Empelder Führung durch Steller wurde nur 53 Sekunden später ausgeglichen. Das 2:1 durch Pudziow hatte nur vier Minuten Bestand. Die Lions gingen sogar noch in Führung. Bitter: Kretschmers Platzwunde musste im Krankenhaus genäht werden. Das zweite Drittel gehörte den Maddogs. Steller glich aus, Up­legger besorgte das 4:3. Erneut Uplegger war mit dem 5:4 zur Stelle, Pudziow baute den Vorsprung aus. Zwar kam Wunstorf noch mal heran, in der Schlussminute machte Steller aber den 7:5-Erfolg perfekt. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, so Uplegger. „Wir haben nicht schön gewonnen, es hat uns eine Menge Nerven gekostet.“

Von Mark Bode


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