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Peer Wölk tritt bei den Special Olympics als Judoka an.

Peer Wölk tritt bei den Special Olympics als Judoka an. © Julian Stratenschulte

Behindertensport

Mehr als 1000 Athleten bei Special Olympics

Mehr als 1000 Athleten mit geistiger Behinderung sind am Donnerstag in Hannover bei den Special Olympics Niedersachsen an den Start gegangen. Zwei Tage müssen sich die Sportler bei den Landesspielen in sieben Disziplinen beweisen.

Hannover. Dazu kommt ein sogenanntes wettbewerbsfreies Angebot; für Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht an den regulären Wettbewerben teilnehmen können. Neben Leichtathletik, Fußball oder Judo sollen Koordination- und Geschicklichkeitsübungen den Sportgeist wecken und ein Miteinandergefühl zwischen den Athleten schaffen.

"Das ist eine gute Sache", sagt Peer Wölk. Der Judoka mit Down-Syndrom aus Seelze ist jedes Jahr dabei und freut sich vor allem, alte Freunde wieder zu treffen. Der 44-Jährige macht seit 16 Jahren Judo. Nach seiner Arbeit bei den Hannoverschen Werkstätten trainiert Peer zweimal in der Woche für die Special Olympics.

"Uns geht es hauptsächlich um das Zusammenkommen und den Spaß", betont Andrea Liebich vom Vorstand der Special Olympics Niedersachsen. Bei diesem Sportfest werden die Athleten nicht wie bei anderen Wettbewerben nach Leistungskategorien bewertet. So haben alle die gleichen Chancen auf eine Medaille.

Bis Freitag gilt im Sportpark Hannover noch das olympische Motto: Dabei sein ist alles. Für die Organisatoren sind die Wettkämpfe zudem eine Generalprobe für die bundesweiten Special Olympics vom 6. bis 10. Juni 2016 an gleicher Stelle.

dpa


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