Navigation:
Der Meppener Muhamed Alawie (l) kämpft mit dem Kölner Yuya Osako um den Ball.

Der Meppener Muhamed Alawie (l) kämpft mit dem Kölner Yuya Osako um den Ball. © Caroline Seidel

Fußball

Köln gewinnt in Überzahl erste Pokal-Runde gegen Meppen

Glanzlos hat der 1. FC Köln die erste Pflichtaufgabe der neuen Saison bewältigt. Der Fußball-Bundesligist gewann das Erstrundenspiel des DFB-Pokals am Samstag beim SV Meppen locker mit 4:0 (2:0).

Meppen. Die Kölner spielten eine Stunde in Überzahl.

Vor 13 815 Zuschauern in der ausverkauften Meppener Hänsch-Arena schossen Anthony Modeste (1., 27./Foulelfmeter, 81.) und Simon Zoller (84.) die Tore für die Kölner. Der Bundesligist hatte gegen den Viertligisten spätestens nach der Roten Karte für SV-Torwart Benjamin Gommert (23.) leichtes Spiel.

Für die Gastgeber begann das erste DFB-Pokalspiel seit 16 Jahren mit einem frühen Schock nach 45 Sekunden, denn gleich der erste Angriff der Kölner saß. Modeste, der neue Kölner Mittelstürmer, ließ sich die schöne Vorlage von Dominique Heintz nicht entgehen und nutzte die Schläfrigkeit der Meppener Abwehr bei seinem Schuss aus kurzer Distanz aus.

Kaum hatten sich die Meppener etwas erholt und die ersten vorsichtigen Offensivaktionen gestartet, folgte der nächste Schreck. Torwart Gommert foulte den aufgerückten Kölner Pawel Olkowski und wurde von Schiedsrichter Christian Dietz überraschend des Feldes verwiesen. Beim anschließenden Strafstoß ahnte der eingewechselte Ersatzkeeper Lars-Oliver Huxsohl zwar die richtige Ecke, konnte den Schuss von Modeste aber nicht parieren. Die Partie war vorzeitig entschieden.

Gegen zehn Meppener hatten die Kölner naturgemäß leichtes Spiel. Torwart Timo Horn verlebte im Emsland einen äußerst ruhigen Nachmittag und konnte von hinten zuschauen, wie seine Mitspieler Ball und Gegner laufen ließen, ohne dabei zu glänzen.

Die Meppener beschränkten sich in Unterzahl darauf, möglichst keine weiteren Tore zu kassieren. Das gelang überraschend gut. Der 1. FC tat sich auf jeden Fall schwer und kam gegen die müden Gäste erst spät zu einer Verbesserung der Statistik.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Anzeige