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Das betonte der neue Geschäftsführer Martin Bader.

Das betonte der neue Geschäftsführer Martin Bader. © Philipp von Ditfurth/Archiv

Fußball

Kind bleibt "das Gesicht" von Hannover 96

Clubchef Martin Kind soll weiterhin "das Gesicht" des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 bleiben. im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Bei Baders Vorstellung Anfang Oktober hatte der Vereinspräsident diese Aufgabe dem 47-Jährigen zugesprochen.

Hannover. "Er soll das Gesicht von 96 werden", hatte Kind gesagt.

Baders erste Aufgabe ist es, einen Manager für den Verein zu finden. Bei der Suche lässt er sich alle Optionen offen, auch die Verpflichtung eines zweiten Mitarbeiters im Sport-Management: "Wir suchen jetzt eine Person und schauen dann", sagte der 47-Jährige, der Anfang Oktober die Geschäfte der Niedersachsen übernommen hat. "Wir sind da offen."

Nur soviel ist klar: "Die Wunschkonstellation ist dabei ein ehemaliger Fußballprofi. Das würde uns gut zu Gesicht stehen." Nach übereinstimmenden Medienberichten ist der in Nürnberg freigestellte Chefscout Christian Möckel ein Kandidat. Zu Namen will sich der zuletzt beim 1. FC Nürnberg tätige Bader aber nicht äußern.

Hannover 96 will mit Bader langfristig wieder in höhere Tabellenregionen klettern. Eine neue Struktur habe Vereinspräsident Kind bereits festgelegt, sagte der neue Geschäftsführer. Diese müsse nun mit Leben und Personen gefüllt werden. "Der Bereich Sport soll noch breiter aufgestellt werden", sagte der diplomierte Sportökonom.

Der nächste Zugang im Sportmanagement soll bis Ende des Monats präsentiert werden. Der Titel des neuen Mannes interessiert Bader dabei weniger: "Ob der dann Sportdirektor, Kaderplaner oder Sportlicher Leiter heißt, ist egal."

dpa


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