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Innenminister Thomas de Maizière hat die Festrede gehalten.

Innenminister Thomas de Maizière hat die Festrede gehalten. © Hendrik Schmidt

Fußball

Julius Hirsch Preis für Projekte aus Göttingen, Oldenburg und Halle

Fanprojekte aus Göttingen, Oldenburg und Halle an der Saale sind mit dem diesjährigen Julius Hirsch Preis des Deutschen Fußballbundes (DFB) ausgezeichnet worden.

Leipzig. Vertreter der Initiativen nahmen die mit 7000 Euro dotierte Ehrung am Sonntag in Leipzig aus den Händen von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Fußball-Liga, Reinhard Rauball, entgegen. Der Julius Hirsch Preis wird an Menschen verliehen, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen.

Die aus Göttingen stammende "Supporters Crew 05" wurde als erster Preisträger für sein Engagement um die Erinnerung der Geschichte des SC Göttingen 05 geehrt. Die Mitglieder des Göttinger Fan-Dachverbandes arbeiteten die lange verschwiegene Geschichte des Vereins und vor allem die Diskriminierung von Juden nach 1933 auf. "Die "Supporters Crew" hat es geschafft, die Leidenschaft für den Fußball mit gesellschaftlichem Engagement zu verbinden", sagte Laudator Thomas Hitzlsperger.

Das Projekt "VfB für alle" aus Oldenburg hat erreicht, dass rechtsextreme Symbole aus dem Stadion verbannt wurden, auch gegen Widerstände im Verein. Dritter Preisträger wurde das Streetwork Fanprojekt aus Halle/Saale für sein Anti-Rassismus-Engagement.

dpa


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