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Marina Dobner und ihre Mitspielerinnen sind bereit, die Saison kann beginnen. Das erste Frauenteam der VSG Hannover startet heute mit zwei Heimspielen – und hat dabei durchaus die Regionalliga im Visier. Trainer Florian Reinke (kleines Bild) hat einige interessante Neuzugänge im Aufgebot.

Marina Dobner und ihre Mitspielerinnen sind bereit, die Saison kann beginnen. Das erste Frauenteam der VSG Hannover startet heute mit zwei Heimspielen – und hat dabei durchaus die Regionalliga im Visier. Trainer Florian Reinke (kleines Bild) hat einige interessante Neuzugänge im Aufgebot.
© Michelmann

Volleyball

Jetzt sind die Frauen der VSG Hannover dran

Eine Woche nach der Männermannschaft legt nun das Team von Florian Reinke los – und das mit durchaus hohen Ambitionen. Mit Natalie Menze, Johanna de Vries und Henrike Mustert gibt es drei Neuzugänge, die den Trainer durchaus in Richtung Regionalliga schielen lassen.

Hannover. Mit einem Derby starten die Frauen der VSG Hannover am Sonnabend in der Halle der Grundschule Feldbuschwende in die neue Spielzeit der Oberliga 2. Zum Auftakt steht um 15 Uhr das Duell mit Lokalrivale GfL Hannover auf dem Programm. „In der vergangenen Saison hat die GfL eher schwach abgeschnitten. In der Vorbereitung haben wir problemlos gewonnen. Daher sind drei Punkte Pflicht“, sagt Coach Florian Reinke. Im Anschluss geht es gegen den TV Eiche Horn Bremen II.

Die Hansestädterinnen sind nach einem Jahr direkt wieder aufgestiegen. „Wir sehen uns in der Favoritenrolle. Aber es kann passieren, dass Spielerinnen aus dem Drittliga-Team kürzertreten und ihren Pass bei der Zweiten abgegeben haben“, berichtet Reinke, der mit vier Zählern durchaus zufrieden wäre.

In jedem Fall will die VSG den guten Eindruck bestätigen, den sie im nordwestdeutschen Pokal in Osnabrück hinterlassen hat. Erst im Endspiel musste sich Reinkes Riege den Gastgeberinnen beugen. „Nur der Turniersieger hat die nächste Runde erreicht, in der es gegen Zweit- und Drittligisten gegangen wäre. Für uns war das Turnier aber eine gute Vorbereitung. Wir konnten viel ausprobieren“, sagt Reinke.

In der vergangenen Saison war die VSG erst in der Relegation am Aufstieg gescheitert. Dort hätte ein Sieg gereicht, um den Sprung in die Regionalliga zu realisieren. Stattdessen wurde Gegner TV Schledehausen nachträglich am grünen Tisch in die Regionalliga befördert. Doch in dieser Saison wagt die VSG einen neuen Anlauf. Nach dem Aufstieg des USC Braunschweig ist der Kampf um die Spitze eröffnet. Titelfavorit ist allerdings Regionalliga-Absteiger BTS Neustadt.

Neu in seinem Team ist Außenangreiferin Natalie Menze, die in Kiel schon in der Regionalliga aufgeschlagen hat. „Sie ist am Netz eine Bank und schon wegen ihrer Annahme eine Verstärkung. Dazu agiert sie sehr ruhig und unaufgeregt“, lobt der Coach. Mit der Verpflichtung von Henrike Mustert (VC Osnabrück) hat die VSG darüber hinaus eine wichtige Lücke geschlossen; die Zuspielerin bietet mehr Variationsmöglichkeiten. In der zweiten Hälfte der abgelaufenen Spielzeit war ausschließlich Melanie Mohwinkel (früher Praßer) allein für die so wichtige Position verantwortlich. Neu ist auch Mittelblockerin Johanna de Vries (GfL). Marina Borovska und Maria Kamanovsky haben ihre Karriere beendet.

Nach dem Wechsel zum TKH ist die Halle am Kronsberg jedoch nur eine Durchgangsstation. Im weiteren Saisonverlauf wird das Team seine Heimspiele in der Otfried-Preußler-Schule austragen. In der Vorbereitung konnte es bereits von den Fitnessangeboten des neuen Dachvereins profitieren. „Es ist schon ein Vorteil, die wertvolle Hallenzeit nicht zum Laufen oder Gewichte stemmen nutzen zu müssen“, sagt der Coach. „Wir sind ein eingespieltes Team, das in fast allen Bereichen gut genug für die Regionalliga wäre. Wir werden sehen, wohin die Reise geht“, sagt Reinke.

Mit zwei Heimspielen, sogar mit zwei Derbys startet der SC Bad Münder in die Saison in der Landesliga 5. Am Sonnabend ab 15 Uhr geht es in der Halle der KGS zunächst gegen den SV Hastenbeck, anschließend gegen den TC Hameln. „Wir blicken zuversichtlich in die Runde und erhoffen uns eine Platzierung im oberen Drittel“, verrät Sprecherin Stefanie Brüggemann. Neu im Team ist Mittelblockerin Marie Olzscher, die vom SV Gehrden gekommen ist. Auch Rabea Janzen und Martina Eickstädt gehören nach ihren Auszeiten wieder zum Aufgebot – beide werden am 1. Spieltag allerdings fehlen.

Die Männer des VfL Grasdorf, die im Verbandspokal bereits zu überzeugen gewusst haben, eröffnen die Saison in der Verbandsliga 3 gleichsam mit einem Heimspieltag. Am Sonnabend ab 15 Uhr geht es in der Sporthalle der Albert-Einstein-Schule für Thomas Heidrich und die Seinen gegen den ASC 46 Göttingen II und die SG Echte/Kalefeld TV.

Von Dennis Scharf


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