Navigation:
Die Saison ist für die Bissendorfer Panther beendet – erstmals vor Beginn der Play-offs in der Bundesliga.

Die Saison ist für die Bissendorfer Panther beendet – erstmals vor Beginn der Play-offs in der Bundesliga.
© Plümer

Inline-Skaterhockey

Historisches Debakel für die Bissendorfer Panther

Wenn in der Bundesliga die Play-offs beginnen, sind die Bissendorfer Panther erstmals seit dem Aufstieg nicht dabei.

Inline-Skaterhockey. Am übernächsten Wochenende beginnen die Play-offs, dann wird es wieder richtig interessant in der Bundesliga. Die Spiele um die Meisterschaft werden in diesem Jahr allerdings eine mitteldeutsche Angelegenheit sein, woran man sich als Anhänger der Bissendorfer Panther erst einmal gewöhnen muss. Denn den Sprung unter die besten acht Clubs hat die Mannschaft der Trainer Darian Abstoß und Lenny Soccio nicht mehr geschafft. Nach einer 7:9 (2:2, 3:4, 2:3)-Pleite beim TV Augsburg ist für sie nach dem letzten Spieltag der Punktrunde jetzt vorzeitig Saisonschluss – zum ersten Mal in den zwölf Jahren seit dem Aufstieg in die Beletage des Inline-Skaterhockeys.

Die Panther schließen die Spielzeit als Drittletzter ab, und man braucht sich nur die Auswärtsbilanz vor Augen zu halten, um zu erfahren, warum das so ist. Drei Zähler haben die Bissendorfer in fremden Hallen geholt – damit kommt man auf dieser Ebene nicht weit. In Augsburg wäre aber ein Dreier die Grundvoraussetzung gewesen, um überhaupt noch eine Chance auf die Play-offs zu haben. Als die Begegnung in der TVA-Arena beendet war, ist es für die Panther jedoch völlig belanglos gewesen, ob sie Schützenhilfe bekommen hatten. Es gab sie nicht: Die Sauerland Steel Bulls (6:2 in Duisburg) und die Highlander Lüdenscheid (6:3 in Essen) erledigten die vermeintlich schwierigeren Aufgaben erfolgreich und schnappten sich die letzten zwei freien Play-off-Plätze.

Zwischenzeitlich hatten die Bissendorfer selbst wieder Hoffnung, Siebter oder Achter zu werden. Sie starteten mit viel Schwung, Markus Köppl (2.) und Tim Strasser (4.) legten schnell ein 2:0 vor. Auch nach der Hälfte der Spielzeit steuerten sie noch auf Siegkurs, als zunächst Köppl (28.) sowie Janne Goebel (29.) aus einem Rückstand ein 4:3 gemacht hatten und Sebastian Miller (34.) wenig später für das 5:4 sorgte. Fünf Minuten vor Schluss lagen die Gäste indes mit drei Toren hinten – Tommy Sellmann (56.) und noch einmal Köppl (58.) konnten nur verkürzen.

In dieser Woche will sich die Mannschaft noch zweimal treffen, „zum Zocken, ein bisschen Spaß haben“, sagte Abstoß nach dem Saisonabschluss. „Wir werden das alles jetzt erst einmal sacken lassen. Jeder soll einen klaren Kopf haben und sich dann entscheiden, was er nächste Saison machen will.“

Von Dirk Herrmann


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Vergleiche alle Wettquoten für Spiele von Hannover 96 bei SmartBets.