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Hannovers Spieler bejubeln das Tor zum 2:0.

Hannovers Spieler bejubeln das Tor zum 2:0. © Peter Steffen

Fußball

Hannover 96 verteidigt Platz eins mit 3:1-Sieg

Bei Hannover 96 läuft es in der 2. Liga fast noch besser als erhofft. Zwei Siege, sechs Punkte und 7:1 Tore stehen für das Team von Trainer Daniel Stendel zu Buche. Nur eine Verletzung trübte den Jubel bei der Heimpremiere.

Hannover. Bundesliga-Absteiger Hannover 96 hat sich in neuer Umgebung auf Anhieb prächtig akklimatisiert. Der Top-Favorit auf den Wiederaufstieg bezwang am Sonntag die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1 (1:0) und verteidigte mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel die Tabellenführung in der 2. Liga. Das klare Ergebnis täuscht aber etwas über den Spielverlauf. In der zweiten Halbzeit waren die Fußballprofis aus Fürth lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner.

Bei der Saison-Heimpremiere der Niedersachsen erzielten vor 38 400 Zuschauern der Norweger Iver Fossum (23. Minute), Sebastian Meier (74.) und Martin Harnik (85.) die Tore für das Team von Trainer Daniel Stendel. Vor dem Führungstor half der Fürther Keeper Balazs Megyeri mit einem Patzer ordentlich mit. Die Franken, die vor der Pause keine Chance hatten, konnten durch Veton Berisha (90.) kurz vor Schluss nur noch verkürzen.

"Am Ende hat uns unsere Qualität im Torabschluss geholfen", sagte 96-Trainer Stendel. Sein Torjäger Artur Sobiech verletzte sich bei einem Zweikampf am linken Knie und humpelte bereits nach 33 Minuten vom Platz. "Wie schwer er verletzt ist, wird sich erst am Montag herausstellen", erklärte der Coach.

Stendel hatte nach dem 4:0-Auftaktsieg in Kaiserslautern seine Startelf nicht verändert. Auch Innenverteidiger Salif Sané, der unter der Woche wegen Muskelproblemen pausiert hatte, lief mit auf. Dem Senegalesen, der vom VfL Wolfsburg umworben wird, gelangen einige Kabinettstücke. Er wurde nach 72 Minuten ausgewechselt. "Ich musste etwas ändern", erklärte Stendel.

Hannover 96 hatte zunächst das Geschehen gut im Griff. Vor allem Felix Klaus spielte stark auf. Der Offensivmann wechselte häufig die Seiten und setzte seine Mitspieler gut in Szene. Die harmlosen Gäste wurden erst nach der Pause mutiger und erkämpften sich gegen die nicht immer sichere 96-Abwehr gute Chancen. Berisha (49.) traf aber den Pfosten, zudem rettete 96-Torwart Philipp Tschauner (70.) mit einer Glanzparade gegen Robert Zulj.

"Unter dem Strich ist der Sieg von Hannover verdient, vielleicht fällt er um ein Tor zu hoch aus", sagte der Fürther Trainer Stefan Ruthenbeck. "Wenn man solche Möglichkeiten hat, muss man das Spiel kippen. Wir müssen uns steigern", fügte der Coach hinzu.

dpa


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