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Rugby

Hannover 78 verliert gegen Germania List

Die Erstliga-Rugbyspieler von Hannover 78 und Germania List sahen aus, als hätten sie ein Braunkohlewerk umgegraben. So verdreckt sie waren – unterirdisch war das Niveau trotz widriger Bedingungen keineswegs.

Hannover. Die Schlamm-Packung gab es nur für 78: Germania feierte vor rund 250 Zuschauern mit 22:3 (10:0) den ersten Sieg gegen den Nachbarn seit dem Jahr 2000, als sie im Pokalendspiel triumphiert hatten.

„Unsere Verteidigung hat super gehalten, daher ist der Sieg verdient“, sagte Lists Coach Duaine Lindsay strahlend und fügte hinzu, dass er noch einige Jahre bei den Germanen zu bleiben gedenke. Das freute auch Kapitän Stefan Mau, den der Trainer vorsichtig umarmen musste – Mau hatte sich bei der Abwehrschlacht die Schulter ausgekugelt. „Wir sind nicht enttäuscht, uns haben 15 Mann gefehlt. Das war ein toller Kampf“, so 78-Ko-Trainer Benjamin Krause.


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