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Olaf Scholz (l, SPD) und Alfons Hörmann unterzeichneten die Bewerbung.

Olaf Scholz (l, SPD) und Alfons Hörmann unterzeichneten die Bewerbung. © Christian Charisius

Sportpolitik

Hamburg und Olympischer Sportbund unterzeichnen Bewerbungsbrief

Die Stadt Hamburg und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben die Bewerbung um die Sommerspiele 2024 unterzeichnet und auf den Weg gebracht. "Wir laden die internationale Sportfamilie ein, unser erkennbar bunter und vielfältiger werdendes Land kennenzulernen", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Mittwoch in Hamburg.

Hamburg. Das Vertrauen, dass die Welt in Deutschland bei anderen sportlichen Großereignissen hatte und "das viele Flüchtlinge auch heute zum Ausdruck bringen, ist uns Verpflichtung", ergänzte Hörmann.

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), der ebenfalls unterzeichnete, sagte: "Das ist für mich ein sehr bewegender Moment." Der Bewerbungsbrief wurde an das Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Lausanne geschickt. Auch das Land Niedersachsen sowie der Landessportbund Niedersachsen unterstützen die Bewerbung. Sollte die Hansestadt den Zuschlag erhalten, würden olympische Wettkämpfe auch in einigen niedersächsischen Städten und Gemeinden stattfinden.

Die Bewerbung um Olympische Spiele und die Aufnahme von Flüchtlingen sind nach Auffassung des Hamburger Bürgermeisters zu schaffen. Es sei kein Widerspruch, dass Hamburg Flüchtlinge aufnehme und Olympische Spiele veranstalte. "Beides kann man tun", ergänzte der SPD-Politiker. Gerade jetzt, wo Menschen aus Krisengebieten nach Deutschland kämen, zeige sich, welch guten Ruf das Land und die Hansestadt als demokratisch und weltoffen hätten. "Ich hoffe, dass der Enthusiasmus, der verbunden ist mit Olympischen Spielen, uns alle nach vorn bringen wird", sagte Scholz.

dpa


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