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Der fünffache Torschütze Janick Schulze (vorn) bedankt sich mit der HVB-Reserve bei den Fans für die Unterstützung gegen die HF Aerzen.

Der fünffache Torschütze Janick Schulze (vorn) bedankt sich mit der HVB-Reserve bei den Fans für die Unterstützung gegen die HF Aerzen.
© Zehrfeld

Handball

HVB-Reserve weiß sich zu steigern

Erstvertretung des HV Barsinghausen muss Überlegenheit des Verbandsliga-Primus TuS Vinnhorst anerkennen. Die HVB-Reserve behauptet sich in der Regionsoberliga gegen die HF Aerzen.

Barsinghausen. Eine Nummer zu groß ist der Verbandsliga-Tabellenführer TuS Vinnhorst für die Männer des HV Barsinghausen gewesen. In Hannover unterlagen die Deisterstädter mit 27:35 (13:19).

Bis in die 10. Minute konnte der HVB nach Treffern von Julian Frädermann und Marc Schulze-Schwering zum 4:5 noch Anschluss halten, dann zog der Favorit bis zur Pause bereits auf sechs Tore davon. „Das Fehlen von Kreisläufer Hannes Stille im Abwehrzentrum machte sich deutlich bemerkbar. Außerdem haben wir fünf hundertprozentige Chancen vergeben, die allesamt zu erfolgreichen Vinnhorster Kontern führten“, sagte Trainer Jürgen Löffler.

Der HVB blieb nach dem Seitenwechsel zunächst ein unbequemer Kontrahent, rückte den Vinnhorstern bis auf drei Tore auf den Pelz und hatte nach dem 21:25 durch Johannes Sonneborn (43.) in Überzahl die Chance, erneut zu verkürzen. „Leider haben wir ausgerechnet da zwei Tore eingefangen, das war eigentlich schon die Vorentscheidung“, schilderte Löffler. „Keiner hat aufgesteckt oder sich hängen lassen, das war mir sehr wichtig. Wir müssen eben akzeptieren, dass wir das eindeutige Oberliga-Niveau der Vinnhorster zurzeit noch nicht wieder bieten können.“

Nach einem Lernprozess sprang für die Barsinghäuser Reserve in ­­der Regionsoberliga ein 25:17 (12:8)-Heimsieg gegen die HF Aerzen heraus. „Wir sind in der Anfangsphase eher den Lücken davongelaufen, als hineinzustoßen“, kritisierte Trainer Benjamin Köhler. Seinem Team gelang es aber mit zunehmender Spieldauer immer besser, die Gästeabwehr auseinanderzuspielen. Nach dem 18:12 (47.) des überzeugenden Neuzugangs Dennis Höger waren die Aerzener sozusagen abgemeldet, zumal der gut aufgelegte HVB-Torwart Dennis Schulze den Gästen einige aussichtsreiche Torgelegenheiten vereitelte.

Die neuen Trikots scheinen die Frauen des TuS Empelde II beim 26:18 (13:8)-Erfolg in der Regionsoberliga gegen die HSG Schaumburg Nord beflügelt zu haben.Die Abwehr der Lila-Weißen stoppte oft den Angriffsschwung der Gäste, und das von Anfang an. Bereits nach dem Doppelschlag von Nadine Wiegand zur 8:3-Führung (12.) waren die Weichen für den Heimsieg gestellt. „Dass ich zwei wirklich gute Halbzeiten gesehen habe, lag vor allem an der guten Regie von Franziska Schettler auf der Mittelposition“, sagte Trainerin Silke Fanslau, die sichtlich Spaß am Auftritt ihrer Sieben hatte.

Von Jörg Zehrfeld


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