Navigation:
Spieler des HSV.

Spieler des HSV. © Peter Steffen

Fußball

HSV-Mannschaftsrat bittet Fans um Unterstützung

Der HSV will in Barsinghausen den Teamgeist stärken. Zum Nordderby gegen Bremen schreibt die Mannschaft einen offenen Brief an die Fans.

Barsinghausen. Der Mannschaftsrat des Hamburger SV hat sich in einem offenen Brief an seine Fans gewandt und vor dem Nordderby am Samstag (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen um Unterstützung gebeten. "Jetzt kommt also das Nordderby mit all seinen Emotionen und damit für uns die Chance, mit euch im Rücken endlich den richtigen Startschuss für unsere Saison zu setzen. Das schaffen wir nur gemeinsam, dafür brauchen wir wirklich jeden HSVer, der bereit ist, diesen schwierigen Weg mitzugehen", heißt es in dem Schreiben, das der Fußball-Bundesligist am Mittwoch auf seiner Homepage veröffentlichte.

"Wer sagt, 'Ich hab' die Schnauze voll, ich will nicht noch mal Abstiegskampf!', der hat das gute Recht dazu. Allen anderen, die sich zum HSV und zu uns als Mannschaft und zu unserem gemeinsamen Ziel bekennen, sagen wir im Namen des gesamten Teams: Lasst uns gemeinsam loslegen!", fordert die Mannschaft des Tabellen-Letzten, die Mittwochmittag in der Sportschule des Niedersächsischen Fußball- Verbandes in Barsinghausen zu einem dreitägigen Trainingslager eintraf.

"Wir wollen einen Hexenkessel am Samstag", betonte Dennis Diekmeier. Gemeinsam mit dem Team habe man sich entschlossen, die Anhänger anzusprechen. "Für mich ist das Nordderby das geilste Spiel im Jahr. Wir wollen dieses Spiel unbedingt und mit aller Macht gewinnen."

In einer lockeren halbstündigen Einheit testete der HSV das Gelände, bevor es am Nachmittag richtig zur Sache ging. Der brasilianische Innenverteidiger Cléber (Knieprobleme), Mittelfeldspieler Albin Ekdal (Sprunggelenksschmerzen), Emir Spahic (Knie/Adduktoren), Bobby Wood (Knieprobleme) und der am Ellenbogen operierte René Adler blieben in Hamburg.

Die Nationalmannschaft nutzt die Sportschule regelmäßig zur Vorbereitung auf Länderspiele. Als erster Trainer suchte Bundestrainer Sepp Herberger 1951 die abgeschiedene Anlage aus. Der Nationalcoach liebte die Ruhe und kam immer wieder.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Anzeige