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Gerd Neubeck, der Sicherheitschef der Deutschen Bahn.

Gerd Neubeck, der Sicherheitschef der Deutschen Bahn. © David Ebener/Archiv

Fußball

Fanrandale im Zug: Bahn und Polizei zeigen verwüstete Waggons

Mit der Präsentation von stark demolierten Zugwaggons haben die Deutsche Bahn (DB) und die Bundespolizei auf die großen Probleme beim Transport von gewalttätige Fußballfans hingewiesen.

Braunschweig. Die Sicherheitsbeamten stellten am Dienstag in Braunschweig vier Doppelstockwagen vor, die Anhänger von Eintracht Braunschweig am vorigen Freitag anlässlich des Zweitligaspiels bei Arminia Bielefeld verwüstet hatten.

Die sogenannten Fans hatten auf der Hin- und Rückfahrt Scheiben eingeschlagen, Lampen kaputt getreten und die Wagendecken im Regionalexpress herausgerissen. Die Abteile waren mit Bierflaschen und anderen Gegenständen zugemüllt. "Wir gehen mit diesen Bildern an die Öffentlichkeit, um den Bürgern zu zeigen, was in den Zügen los ist", sagte Sicherheitsmanager Günter Brockhagen am Dienstag.

"Es geht dabei nicht nur um Sachschäden", fügte Brockhagen mit Blick auf die anderen Passagiere hinzu. Im vorliegenden Fall hatten die Zugbegleiter die Fußball-Anhänger und andere Fahrgäste in Minden getrennt und in separate Wagen untergebracht.

Bahn und Bundespolizei gehen seit der Start der neuen Bundesliga-Saison härter gegen randalierende Fußballstörer vor. "Gezielt erkannte Gewalttäter erhalten von uns ein Beförderungsverbot. Das geschieht zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter", erklärte DB-Sicherheitschef Gerd Neubeck.

dpa


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