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Trainer Frank Schmidt (Heidenheim) gibt die Richtung vor.

Trainer Frank Schmidt (Heidenheim) gibt die Richtung vor. © Stefan Puchner/Archiv

Fußball

FC Heidenheim tritt selbstbewusst gegen VfL Wolfsburg an

Der 1. FC Heidenheim will in der zweiten DFB-Pokalrunde gegen den VfL Wolfsburg für eine Überraschung sorgen. "Ich glaube schon, dass wir das Selbstbewusstsein haben, dass wir an einem guten Tag Wolfsburg besiegen können", sagte Trainer Frank Schmidt am Dienstag.

Heidenheim. "Das ist auch unser Ziel." Allerdings sei der Fußball-Bundesligist am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) nach dem schlechten Start und dem Trainerwechsel ein bisschen wie ein angeschlagener Boxer. Trotz aller Probleme verfüge der VfL über eine sehr hohe individuelle Qualität. Allein ein Julian Draxler könne in jedem Spiel den Unterschied machen,

Respekt hat der Zweitliga-Dritte auch vor Nationalmannschaftsstürmer Mario Gomez, der am vergangenen Wochenende sein erstes Tor für die "Wölfe" erzielte. "Was wir brauchen, ist ein Pokalfight, und das schließt unsere Zuschauer mit ein", appellierte Schmidt an die Fans. "Wenn wir eine Überraschung wollen, brauchen wir die Unterstützung von außen."

In Kevin Kraus (Kreuzbandriss) und Tim Kleindienst (Innenbandriss) fallen beim FCH weiterhin wichtige Spieler aus. Smail Morabit (Muskelfaserriss) muss ebenfalls passen. Der Einsatz von Martin Rasner ist noch ungewiss. Dafür stehen Mathias Wittek und Timo Beermann wieder zur Verfügung. Schmidt ist froh, gerade gegen die offensivstarken Wolfsburger wieder Alternativen in der Innenverteidigung zu haben.

Ansonsten will der Heidenheimer Trainer für die Pokal-Partie keine großen personellen Veränderungen vornehmen. "Ich will jetzt nicht ohne Not jede Woche durchwechseln", sagte Schmidt. Gegen Wolfsburg sollen nur Spieler im Kader stehen, die die nötige Frische mitbringen. "Wir brauchen Laufstärke, müssen viele Räume zulaufen und wir brauchen Zweikampfstärke", forderte er.

dpa


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