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Experte: Sport-Sponsoring erreicht neue Zielgruppen

VW oder Mercedes - wer darf künftig mit den Starspielern des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) werben? Welcher Autobauer letztlich das Rennen auch macht - ein solcher Werbevertrag bietet Unternehmen Vorteile gegenüber klassischen Werbemaßnahmen.

Mainz. "Über Sponsoring können Zielgruppen erreicht werden, die sich klassischer Werbeoffensiven weitestgehend entziehen", sagte Marketingexperte Frank Huber von der Universität Mainz Huber der Deutschen Presse-Agentur. Akzeptanz sowie Toleranzgrenzen der Empfänger seien wesentlich höher als bei allen anderen Kommunikations- und Werbeformen. Hinzu kommt, dass die Firmen natürlich vom positiven Bild eines Vereins - oder eben der Nationalmannschaft - profitieren wollen, um mehr Aufmerksamkeit für die eigene Marke zu bekommen.

Mit Sponsoring ließen sich zudem Werbeeinschränkungen wie etwa im öffentlich-rechtlichen Fernsehen umgehen. Und schließlich könnten über Massenmedien Botschaften bei einem breiten Publikum platziert werden. Außerdem erhöhten Unternehmen mit langfristigem Sponsoren-Engagement ihre Glaubwürdigkeit, so der Experte.

Menschen verarbeiteten Informationen häufig in Metaphern, erklärt Huber. Darauf setze das Sponsoring. Dabei deckten sich vor allem Metaphern des Sports - Teamgeist, Leidenschaft und Erfolg - häufig mit denen der Unternehmenswelt.

Auch der Experte Sebastian Uhrich aus der Abteilung Sportbetriebswirtschaftslehre der Deutsche Sporthochschule Köln zählt Vorteile auf: "Enorme Medienpräsenz, die Mehrheit der Menschen interessiert sich für Sport, und Sport wird mit Attributen assoziiert, die für viele Marken attraktiv sind."

dpa


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