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Emily Bölk.

Emily Bölk. © Carmen Jaspersen/Archiv

Handball

Emily Bölk: "Könnte die ganze Zeit nur heulen"

Als Außenseiter waren die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV zum Finalturnier um den DHB-Pokal nach Bietigheim gereist, mit dem Cup im Gepäck sind sie zurückgekehrt.

Buxtehude. "Ich könnte die ganze Zeit nur heulen. Das ist ein Bombenabschluss", sagte Nationalspielerin Emily Bölk.

Nach dem 30:22 im Halbfinale über den Meister SG BBM Bietigheim und dem 24:23 in Finale über die TuS Metzingen hatte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Leun zum zweiten Mal nach 2015 die Pokalkrone aufgesetzt. "Ich kann es immer noch nicht glauben. Wir sind als Underdog angereist", sagte BSV-Torhüterin Antje Lenz, die mit ihren Paraden entscheidenden Anteil am Erfolg hatte. In der Tat waren die Buxtehuderinnen als Tabellenvierte schlechter platziert als die drei anderen Endrundenteilnehmer.

Der Pokalsieg ist die Krönung einer Saison, die als Reise ins Ungewisse begonnen hatte. Vor der Serie hatten mit Isabell Klein, Randy Bülau und Jana Podpolinski langjährige Leistungsträgerinnen den Club verlassen und sechs Neuzugänge mussten integriert werden. Dann fielen Yara Nijboer und Lena Zelmel mit Kreuzbandrissen aus. Coach Leun und sein Team trotzten allen Widrigkeiten und dürfen sich in der kommenden Spielzeit auf einen Start im EHF-Cup freuen. "Wir können darauf sehr stolz sein", sagte Leun.

Eine besondere Ehre sollten die Buxtehuder Ballwerferinnen noch am Montagnachmittag erfahren. Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt hatte zum Empfang in das Rathaus der 40 000-Einwohner-Stadt an der Este eingeladen, damit sich das Team in das Goldene Buch einträgt.

dpa


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