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Stefan Ustorf.

Stefan Ustorf. © Oliver Mehlis/Archiv

Eishockey

Eishockey-Champions-League hofft weiter auf KHL-Clubs

Die Organisatoren der Eishockey-Champions-League (CHL) arbeiten daran, künftig auch Vereine aus der osteuropäischen KHL für den einzigen europäischen Clubwettbewerb zu gewinnen.

Berlin. Bei der schon in der nächsten Woche beginnenden dritten CHL-Saison sind die vor allem aus Russland stammenden Clubs der besten Liga des Kontinents nicht dabei. "Es ist nach wie vor unser großes Bestreben, die KHL an Bord zu bringen", sagte CHL-Chef Martin Baumann am Montag in München.

Aus der DEL kämpfen Meister EHC München, Finalist Grizzlys Wolfsburg sowie die Ex-Meister Adler Mannheim, Eisbären Berlin, ERC Ingolstadt und Krefeld Pinguine um den Einzug in die K.o.-Runde. Letztmals gehen so viele deutsche Vertreter an den Start: Zur nächsten Saison greift ein neues Format, laut dem Deutschland nur noch mit drei Teams - Meister, Vorrundensieger und -zweiter - vertreten ist. Das hatte die CHL im Juni bei der Reduzierung von 48 auf 32 Teams beschlossen.

Für die deutschen Vereine steht neben der DEL-Vorbereitung Prestige auf dem Spiel. "Es geht darum, uns zu beweisen und Selbstbewusstsein für die Liga zu sammeln", sagte Eisbären-Sportchef Stefan Ustorf. Mannheims neuer Trainer Sean Simpson verkündete: "Wir gehen mit voller Power an die Champions League ran." Den ersten Einsatz der Clubs aus Deutschland haben die Ingolstädter am 16. August auswärts bei den ZSC Lions aus Zürich.

dpa


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