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Logo des VfL Osnabrück. © Friso Gentsch/Archiv

Fußball

DFB verurteilt Drittligisten VfL Osnabrück zu zwei Teilausschlüssen

Frankfurt/Main (dpa/lni) - Der VfL Osnabrück muss nach den Vorkommnissen im abgebrochenen DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig zwei Drittliga-Spiele teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen.

 Der Club kommt um ein mögliches Geisterspiel herum, "weil der VfL Osnabrück in Aufarbeitung der Vorfälle in Zusammenarbeit mit der Polizei erfolgreiche Täterermittlung betrieben hat. Damit hat sich der Verein einen erheblichen Strafnachlass verdient", erklärte der Vorsitzende des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Hans E. Lorenz am Freitag in Frankfurt/Main.

Gegen den VfB Stuttgart II muss der VfL am 3. Oktober den Stehplatzbereich in der Osttribüne sperren und ein Puffer zum Gästebereich einrichten. Gegen Rot-Weiß Erfurt am 24. Oktober haben nur Inhaber von Dauerkarten und Gäste-Fans Zutritt ins Stadion. Außerdem müssen auch die Stehplatzbereiche der Osttribüne geschlossen bleiben. Zuvor widerrief das Sportgericht ein bestehendes Urteil vom 27. Mai 2015, wonach ein Teilausschluss auf Bewährung ausgesetzt wurde. Der Club stimmte dem Urteil, damit ist es rechtskräftig.

"Wir müssen das Urteil schweren Herzens akzeptieren, denn es liegt weit unter einer in diesem Fall möglichen Geldstrafe von bis zu 250.000 Euro und dem bei Abbruch eines Bundesspieles in Rede stehenden Geisterspiel", sagte Clubchef Hermann Queckenstedt. 

Beim Pokalspiel gegen RB Leipzig am 10. August wurde Schiedsrichter Martin Petersen von einem geworfenen Feuerzeug getroffen, woraufhin das Spiel abgebrochen wurde. Die Partie wurde mit 2:0 für den Zweitligisten gewertet.

dpa


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