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Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht.

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht. © Angelika Warmuth/Archiv

Fußball

DFB schaltet sich in Trainer-Streit Lieberknecht/Pereira ein

Der DFB-Kontrollausschuss hat sich in den Streit des Braunschweiger Fußball-Trainers Torsten Lieberknecht mit dem Kollegen Coach Vitor Pereira vom Zweitligisten 1860 München eingeschaltet.

Braunschweig. Der Braunschweiger Trainer hatte sich über Beleidigungen beschwert und wurde am Dienstag vom Verband zu einer Stellungnahme aufgefordert. Pereira ist nach DFB-Angaben nicht angeschrieben worden.

"Torsten Lieberknecht wird sich nun zu den Vorfällen am vergangenen Sonntag äußern", bestätigte die Eintracht am Dienstag. Der Braunschweiger Coach hatte sich unmittelbar nach dem 1:0-Sieg seiner Mannschaft beklagt, dass er vom portugiesischen Coach beleidigt worden sei. Pereira hatte das bestritten.

Lieberknecht hatte im Interview des Pay-TV-Sender Sky gesagt: "Das geht natürlich nicht, dass von der Bank der Mittelfinger gezeigt wird in meine Richtung." Außerdem monierte er kurz nach Spielschluss, er sei von Pereira "als Punkt-Punkt-Sohn bezeichnet" worden. Das sei ihm, "bei aller Emotionalität, noch nie so untergekommen".

Pereira hatte sich bei Sport1 gegen die Vorwürfe gewehrt. "Ich glaube, Lieberknecht versteht kein Portugiesisch. Er hat einfach nicht verstanden, was ich gesagt habe", sagte er. "Deswegen ist es eine Lüge zu sagen, dass ich ihn beleidigt hätte. Es ist eine Lüge, dass ich ihm den Mittelfinger gezeigt habe."

dpa


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