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In Feierlaune: Siebenmal dürfen die Bissendorfer Panther im letzten Heimspiel jubeln – das reicht zum Sieg gegen die Sauerland Steel Bulls.

In Feierlaune: Siebenmal dürfen die Bissendorfer Panther im letzten Heimspiel jubeln – das reicht zum Sieg gegen die Sauerland Steel Bulls.
© Plümer

Inline-Skaterhockey

Bissendorfer Panther schauen wieder nach oben

Die Bissendorfer Panther tüten mit dem 7:3 im letzten Heimspiel den Klassenerhalt in der Bundesliga ein.

Inline-Skaterhockey. Es bleibt spannend in der Bundesliga, mit dem kleinen Unterschied, dass die Bissendorfer Panther nach dem drittletzten Spieltag in der Tabelle nicht mehr nach unten zu schauen brauchen. Die Pflicht erfüllt – so kurz ließe sich das letzte Heimspiel in der Punktrunde zusammenfassen. Mit dem letztlich souveränen 7:3 (2:2, 2:1, 3:0)-Sieg gegen die Sauerland Steel Bulls hat das Team der Trainer Lenny Soccio und Darian Abstoß das Abstiegsgespenst endgültig verscheucht und dafür gesorgt, dass es in den finalen Partien in Duisburg und in Augsburg ausschließlich um die Qualifikation für die Play-offs geht. Die Aussichten sind nicht schlecht, auch wenn es eine Einschränkung gibt: Aus eigener Kraft können es die Panther weiterhin nicht schaffen, dazu bedarf es auch noch eines Ausrutschers eines der beiden vor ihnen liegenden Konkurrenten.

Drei Punkte in der Wedemark-Sporthalle behalten zu wollen, daran ließen die Bissendorfer indes nie einen Zweifel. War das Gehäuse der Gäste zu Beginn noch wie verriegelt und verrammelt und Bulls-Goalie Christian Lingenberg oftmals mit starken Reflexen zur Stelle, so verfestigte sich spätestens nach der Hälfte der Spielzeit mit dem 4:3 durch Tim Strasser (29.) nur drei Sekunden nach dem Ausgleich das Gefühl, dass die Panther alles im Griff haben. Die knifflige Phase am Anfang des zweiten Drittels war für sie glimpflich ausgegangen; lediglich einen Gegentreffer hatten sie da schlucken müssen, als Jan Dierking aufgrund eines Stockschlags am Ende des ersten Durchgangs auf der Strafbank saß und seine Mannschaft für fünf Minuten in Unterzahl agieren musste. Die Sauerländer gaben zwar nie auf – die Klasse, ihren Gegner vor unlösbare Probleme zu stellen, besaßen sie auch mit einem Mann mehr auf dem Feld jedoch nicht.

Anders die Panther, die zunächst im Powerplay das Nötige taten, um mit den Toren von Sebastian Miller (16.), Strasser (17.) sowie Markus Köppl (29.) die Begegnung offen zu halten. Mit dem fünften Treffer nach zwölf Sekunden im dritten Abschnitt schoss Tommy Sellmann (41.) die Panther dem Dreier entgegen. Die Bulls erweckten anschließend nicht den Eindruck, dass sich daran etwas ändern könnten. Zumal die Panther weiter auf die Entscheidung drängten und durch Miller (46.) und Strasser (56.) alles klarmachten.

Von Dirk Herrmann


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