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COOL, EY (von links): Dorothea Richter, Janne Bartsch, Stephanie Madden, Franziska Schreck, Martina Matejcikova, Melissa Jeltema, Mary Ann Mihalyi, Melissa Diawakana, Birte Thimm, Christine Hyde, Stefanie Grigoleit, Marie Rosché.

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Hannover

Basketball: Eine erstklassige Gang

Sonntag (16 Uhr) steigt für die Basketballerinnen des TK Hannover die Premiere in der ersten Bundesliga. Der Aufsteiger muss zum Start beim TSV Wasserburg am Inn in Bayern antreten - der amtierende Meister gewann den Titel zuletzt viermal in Folge.

Sind die TKH-Damen bei diesem schweren Auftakt chancenlos?

Keinesfalls. Die Vorbereitung lief bestens - mit ausschließlich Siegen in den Testspielen. Auch vergangene Woche beim Cham-pions-Cup gab es zwei Erfolge. Und einen davon gegen den TSV Wasserburg. Der 68:56-Triumph war eine kleine Sensation und hat gezeigt, dass der Meister nicht unbezwingbar ist.

Wie wird es Sonntag beim Spiel in der Höhle des Löwens?

„Wir werden uns sicherlich nicht dem Löwen zum Fraß vorwerfen“, verspricht Cheftrainer Rodger Battersby. Doch die Reise nach Bayern (Anfahrt heute, Hotelübernachtung) belastet. Vor dem Spiel verbringen die Damen den ganzen Tag in Wasserburg - und müssen die nötige Spannung aufbauen. „Wenn wir eine Chance haben, dann in den ersten Spielen, wo auch die Wasserburgerinnen nach ihrem Umbruch im Team noch nicht ganz eingespielt sind“, meint Battersby.

Was sagt der Gegner?

„Wir haben das Spiel gegen den starken Aufsteiger genutzt, um viele Dinge unter Wettbewerbsbedingungen auszuprobieren“, meint Wasserburgs Headcoach Georg Eichler. Das klappte nur in der ersten Halbzeit. Danach tat sich der Meister gegen den TKH sehr schwer. „Mir war aber wichtig, dass alle meine Spielerinnen ausreichend Spielzeit bekommen haben“, sagte Eichler und schob ein Lob hinterher: „Es freut mich zu sehen, dass mit Hannover ein ambitionierter Aufsteiger dazugekommen ist. Das wird der Liga Herausforderungen bringen.“

Wo sind die Stärken der Hannoveranerinnen?

Aus dem Aufstiegskader sind sieben dabeigeblieben. Battersby hat das Team punktuell aber enorm verstärkt. Die Mannschaft ist aber eingespielt - und hat einen guten Geist. „Mich beeindruckt immer wieder das Tempo, dass alle vorlegen können“, sagt der Coach. Und auch die Dreier sind die neue Stärke. „Früher hatten wir zwei, drei, die das konnten. Jetzt haben wir acht, die, wenn sie vom Gegner alleingelassen werden, Dreier werfen können.“

Wo steigen die Heimspiele?

Zum Auftakt am 1. Oktober wird gegen den BC Marburg noch in der Universitätshalle am Moritzwinkel gespielt. Erst im November zieht der TKH in die neue Halle an der Birkenstraße (Südstadt) um. „Die soll bis zum 15. Oktober fertig sein. Aber ich habe etwas Sicherheit einkalkuliert und noch die Uni-Halle geblockt“, sagt der Coach. Rund 500 Zuschauer passen in die neue Halle. Sechs Euro (ermäßigt drei) kostet der Eintritt.

Wer gehört alles zum Stab?

Neben den 13 Spielerinnen und Heachcoach Battersby sind das die Co-Trainer David Bunts und Christoph Weber. Der TKH hat stets seine Physiotherapeuten dabei und arbeitet mit Leistungsdiagnostikern zusammen. Das macht sich bezahlt. Schon in der vergangenen Saison kam der TKH ohne große Verletzungen durch die Saison: „Der Aufwand, den wir betreiben, ist schon mehr als Mittelmaß in der Liga.“

Wo will Battersby mit seinem Aufsteiger-Team hin?

„Bei dem Aufwand wäre der Klassenerhalt als Ziel zu bescheiden. Ich will schon in die Play-offs und da in die zweite Runde“, sagt der Trainer. Will heißen: die Punktrunde unter den ersten acht der zwölf Teams abschließen und dann unter die Top 4 kommen.


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