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Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking ist vor dem Spiel in der Arena.

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking ist vor dem Spiel in der Arena. © Peter Steffen/Archiv

Fußball

Aussprache in Wolfsburg: Selbstkritische Analyse

Nach vier sieglosen Spielen am Stück hat sich die kriselnde Mannschaft des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg 75 Minuten lang ausgesprochen. Das berichtete Trainer Dieter Hecking nach dem ersten Training der Woche am Dienstag in Wolfsburg.

Wolfsburg. "Es hat jeder gesehen, dass das keine Leistung war, die man in der Bundesliga anbieten kann. Da war die Mannschaft auch sehr selbstkritisch", sagte Hecking in Bezug auf das 1:2 am Samstag beim bis dahin noch sieglosen Tabellenletzten Werder Bremen. 

Hecking hatte nach dem Spiel angekündigt, "Tacheles" reden zu wollen. Stattdessen habe es aber eine teaminterne Diskussion gegeben. "Es ist wichtig, dass man nicht nur übereinander redet, sondern auch miteinander. Das Spiel in Bremen war für mich nicht zu akzeptieren, das akzeptieren die Spieler aber auch nicht", sagte Hecking. Erst um 11.15 Uhr kam das VfL-Team auf den Platz; eigentlich war die Einheit schon für 10.00 Uhr angesetzt gewesen.

Hecking widersprach allerdings Darstellungen, der VfL zeige schon wieder früh in der Saison ähnlich blutleere Leistungen wie zum Ende der vergangenen Spielzeit. "Diese Mannschaft lasse ich nie und nimmer im Regen stehen. Ich weiß, dass die Jungs richtig viel arbeiten", sagte Hecking. "Jeder hat seine eigene Art, Fußball zu spielen. Bayern kommt über Ballbesitz, Dortmund kommt über schnelles Umschaltspiel. Wir sind noch auf der Suche, wofür wir stehen wollen."

Mit nur fünf Punkten aus fünf Spielen hinkt der selbst ernannte Champions-League-Asprirant den Ansprüchen deutlich hinterher.

dpa


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